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	<description>Das persönliche Blog von Marco Fieber</description>
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		<title>Skifahren in Georgiens Wintersport-Hauptstadt: Bakuriani</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 19:25:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kaukasien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Lina und Auste (in „Barbieflage“) auf der Suche nach Tee – morgens halb Acht in Bakuriani Die Beine noch müde aufgrund der Abschiedsfeier unseres Mitbewohners Filip macht sich die Hälfte meiner Wohngemeinschaft auf in die Berge. Das Ziel ist klar, die weiße Pracht in Bakuriani (bei Borjomi, da wo das bekannte Mineralwasser herkommt) soll aufgesucht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0283.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0283.jpg" alt="" title="_DSC0283" width="700" height="465" class="alignnone size-full wp-image-1760" /></a><br />
<em>Lina und Auste (in „Barbieflage“) auf der Suche nach Tee – morgens halb Acht in Bakuriani </em></p>
<p>Die Beine noch müde aufgrund der Abschiedsfeier unseres Mitbewohners Filip macht sich die Hälfte meiner Wohngemeinschaft auf in die Berge. Das Ziel ist klar, die weiße Pracht in Bakuriani (bei Borjomi, da wo das bekannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borjomi#Heilwasser">Mineralwasser</a> herkommt) soll aufgesucht werden. Für lächerliche 2 Lari geht es mit einer besseren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektritschka">Elektritschka</a> in die vier Stunden entfernte Wasserstadt. Anfangs sind die Abteile noch überfüllt, doch spätestens hinter Gori leert sich die Bahn zusehens. Auch die Babuschkas (und Deduschkas!) stellen nach und nach den Verkauf von Süßigkeiten, relgiösen Kalendern und Luftballons ein. In Borjoni angekommen sind wir dann die Allerletzten in unserm Waggon. Es ist mittlerweile schon später Abend und wir machen uns auf die Suche nach einer Unterkunft.<br />
<strong><span id="more-1755"></span></strong><br />
Dieses Unterfangen ist in Georgien vermutlich eine der leichtesten Aufgaben, kennt doch jeder jemanden der einen Platz für Gäste feilbietet. So ergibt schon die erste Nachfrage in einem Kiosk den entscheidenden Tipp für unseren späteren Schlafplatz. Das Dreibettzimmer unserer Gastoma ist dann auch schon vorgeheizt und bei Tee, Brot und Aufstrich gibt es obendrein noch russisches Abendprogramm. Doch wir müssen (und fallen) früh ins Bett, um am nächsten Morgen rechtzeitig nach Bakurianizu zu kommen. Kurz nach sieben Uhr soll uns eine kleine Bimmelbahn mehr oder weniger authentisch nach „oben“ zum Windersportort bringen. Doch am verlassenem Bahnhof teilt man uns im Morgendunkeln mit, dass im Winter die 7-Uhr-Fahrt ausfällt und wie fünf Stunden auf die nächste Tour warten müssten. </p>
<p>Bevor wir zum Überlegen nach einer Alternative kommen, hält auch schon eine Marschrutka neben uns. So müssen wir nicht frieren und werden sogar schnellstens nach Bakuriani gebracht. Zu schnell, denn mittlerweile ist es zwar schon kurz nach acht Uhr, aber abgesehen vom Bäcker, viel zu früh für einen Sonntagmorgen und die (arbeitenden) Bewohner des alpinen Touristenortes. Erst um 10 Uhr werden die Lifte eröffnet. Doch glücklicherweise macht schon etwas eher eines der zahlreichen Cafés und Restaurants für uns auf, sodass wir uns bei Heißgetränken und deftig-fettigem Frühstück für die kommenden Abfahrten stärken und aufwärmen können. </p>
<p>Da ich mit zwei Anfängerinnen unterwegs bin, geht es nur auf den „Idiotenhügel“. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn allzu oft komme ich auch nicht auf die Piste. Das letzte Mal war nämlich <a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/3173903900/in/set-72157612185926373/">vor fast genau drei Jahren in den französischen Alpen</a>. Und eigentlich war der Ausflug ja dazu gedacht, etwas Abstand vom Uni-Stress der folgenden Woche zu bekommen – der allerletzten für dieses Semester. So ging nicht nur die Rückfahrt mit der Marschrutka nach Tbilissi erstaunlich schnell vorbei, sondern auch der Januar. Aber der Februar wird bestimmt noch besser…   </p>
<p><strong>Ein kleiner Service von mir und (auch für mich):</strong> <a href="http://unblogbar.org/uploads/Timetable%20Schedule%20Train%20Station%20Tbilisi.pdf">Ein selbsterstellter Fahrplan</a> ab Tbilissi, anhand der Daten, die am Bahnhof ausgehängen (auf Englisch, damit auch Google und all die anderen Reisenden was davon haben). Warum das ganze? Das ist für den Fall, dass mal wieder die <a href="http://railway.ge/?web=0&#038;action=0&#038;lang=eng">offizielle Onlinesuche</a> nicht funktioniert&#8230;</p>
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		<title>Laissez-faire im Kaukasus</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 17:11:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Kaukasien]]></category>
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		<description><![CDATA[Zurück zum und in den Alltag, zurück nach Georgien. Als „Auslandskorrespondent“ im zeitlich begrenzten georgischen Exil wurde mir die Ehre zuteil eine neue Serie in Jenas führender Hochschulzeitung, dem alterwürdigen Akrützel, zu beginnen: „Akrützel-Redakteure im Ausland“. Für regelmäßige Blogleserinnen und –leser wird es nicht viel Neues geben. Trotzdem dürfte es sich auch deshalb lohnen ihn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC5254.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC5254.jpg" alt="" title="_DSC5254" width="700" height="439" class="alignnone size-full wp-image-1742" /></a><br />
Zurück zum und in den Alltag, zurück nach Georgien. Als „Auslandskorrespondent“ im zeitlich begrenzten georgischen Exil wurde mir die Ehre zuteil eine neue Serie in Jenas führender Hochschulzeitung, dem alterwürdigen Akrützel, zu beginnen: „Akrützel-Redakteure im Ausland“. Für regelmäßige Blogleserinnen und –leser wird es nicht viel Neues geben. Trotzdem dürfte es sich auch deshalb lohnen ihn zu lesen, da ich im Artikel meinen bisherigen Aufenthalt noch einmal in kompakter und nicht ganz bierernster Form zusammenfasse.<br />
<strong><span id="more-1740"></span></strong></p>
<blockquote><p>Jeden Tag gibt es schon am Morgen einen kleinen Nervenkitzel. Denn anders als in Jena muss ich bei meinem Auslandsjahr in Tbilissi mit dem Bus zur Uni fahren. Nicht nur, dass dieser regelmäßig aufgrund der zu transportierenden Menschenmassen zu zerbersten droht, auch der Fahrplan ist sehr rudimentär gehalten. Tbilissi, den Jenaer Fußballfans vermutlich vor allem durch die bittere Europapokal-Finalniederlage 1981 gegen den FC Dynamo eben aus diesem Ort bekannt, ist die Hauptstadt der ehemaligen Sowjetrepublik Georgien. Wo trotz der Nähe zu Russland lieber georgisch gesprochen wird und man den großen Nachbar schon aus Prinzip hasst. Trotzdem und glücklicherweise für mich ist Russisch immer noch. <a href="http://unblogbar.org/uploads/Akruetzel_304_Seite15.pdf">Hier weiterlesen&#8230;</a></p>
<p><em>aus Akrützel Nr. 304, S.15, erschienen am 19.01.2012 </em></p></blockquote>
<p><strong>PS: Für alle Jenenser und Jenaer noch ein Veranstaltungstipp: Ab kommenden Dienstag, 31. Januar, wird leider nur für wenige Tage im Foyer der Aula im UHG die Fotoausstellung zur Kaukasischen Feldforschung zu sehen sein – inklusiver vieler Fotos von mir.</strong></p>
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		<title>Der Iran in Fotos</title>
		<link>http://unblogbar.org/2012/01/der-iran-in-fotos/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 13:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letzte Woche besonders viele Buchstaben rausgehauen habe, haue ich heute alle sehenswerten Fotos der zweiwöchigen Iran-Reise mit einmal raus. Alle Fotos, insgesamt 89, findet ihr bei Flickr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706907543/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7163/6706907543_9c25fd6d83_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="465" /></a><br />
Nachdem ich letzte Woche besonders viele Buchstaben rausgehauen habe, haue ich heute alle sehenswerten Fotos der zweiwöchigen Iran-Reise mit einmal raus.<br />
<strong><span id="more-1723"></span></strong><br />
<a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706894789/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7154/6706894789_4bbdbbd025_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706902629/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6706902629_6ebdc6377a_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706918859/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7144/6706918859_0a37c51da8_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706924451/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7175/6706924451_3fb4784b7e_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Teheran von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706944189/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7006/6706944189_19d9112574_b.jpg" alt="Teheran" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706947675/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7035/6706947675_293430453e_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706956907/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7148/6706956907_9e4e379437_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706960135/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7028/6706960135_68f05eccc8_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706965273/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7002/6706965273_00d29f19f4_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706971871/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7163/6706971871_ea3f24e8a2_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706977385/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7035/6706977385_967567c620_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6706985385/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7017/6706985385_5af95d691f_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="1173" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707006269/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7006/6707006269_ff7c027e58_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707015709/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7035/6707015709_e7f91ce2d3_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707021243/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7030/6707021243_69dbc86aa2_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707028253/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7151/6707028253_eed66a612e_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="593" /></a><br />
<a title="Kashan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707034727/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7035/6707034727_4d8242ab9d_b.jpg" alt="Kashan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707043885/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7031/6707043885_6ebccec975_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707056281/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7002/6707056281_a14693bfcb_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707065055/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7169/6707065055_ff91aea661_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707068765/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7005/6707068765_4841ed345d_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707082651/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7154/6707082651_47ea80a6cf_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707086147/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7018/6707086147_0595b59779_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707094257/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7174/6707094257_13687ba789_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="981" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707097857/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7169/6707097857_bfe6621920_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707104373/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7007/6707104373_9b3cf42368_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707112407/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7155/6707112407_44786fd0bb_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707115487/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7021/6707115487_a355a91a4d_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707125945/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7168/6707125945_7fcc4b95f4_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707146211/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7030/6707146211_460de0abe3_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707148869/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7148/6707148869_b2cf6e9d01_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="1038" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707151763/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7146/6707151763_f9943e6441_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707155523/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7005/6707155523_eb48a00ea8_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707169383/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7156/6707169383_92807593f6_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="670" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707189189/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7146/6707189189_287209c6e0_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Isfahan von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6707195573/"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7148/6707195573_07f0a23254_b.jpg" alt="Isfahan" width="700" height="465" /></a></p>
<p><strong>Alle Fotos, insgesamt 89, findet ihr bei <a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/sets/72157628892516891/">Flickr</a>.</strong></p>
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		<title>Fünfter Akt: Die Rückreise</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nicht nur mein sich dem Ende zuneigendes Visum, vor allem mein Studium „zu Hause“ in Tbilissi erinnert mich daran den Rückweg anzutreten. Nahezu eine Woche vor dem Ablaufen der 15 Tage hatte ich mir bereits das Zugticket von Teheran nach Van gekauft – erste Klasse im 4er Abteil für umgerechnet 17€. Leider versäumte ich es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_6.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_6.jpg" alt="" title="Reisebericht_6" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1696" /></a><br />
Nicht nur mein sich dem Ende zuneigendes Visum, vor allem mein Studium „zu Hause“ in Tbilissi erinnert mich daran den Rückweg anzutreten. Nahezu eine Woche vor dem Ablaufen der 15 Tage hatte ich mir bereits das Zugticket von Teheran nach Van gekauft – erste Klasse im 4er Abteil für umgerechnet 17€. Leider versäumte ich es, auch die sehr gute Komplettverpflegung für einen Apfel und ein Ei dazuzubuchen. Bis Donnerstag musste ich aus dem Land kommen, sodass ich mich am Mittwochmorgen in den Reisebus in die iranische Hauptstadt setze und Meysam, „Goodbye and see you soon!“, sagte.<br />
<strong><span id="more-1694"></span></strong><br />
Die Fahrt geht ereignislos wie schnell vorbei. Ein Halt wird nur an einer Art Raststätte inmitten der iranischen Einöde gemacht. Zurück in Teheran erwartet mich dann wieder der Trubel. Die Stadt besitzt vier Terminals, so nennt man die Busbahnhöfe, die sich jeweils in einer Himmelsrichtung befinden. Der südliche Busbahnhof, an dem ich auch aussteige, liegt rund 20 Minuten Fußmarsch vom Hauptbahnhof entfernt. Damit kann ich mir das Geld für das Taxi sparen kann und dieses in den wirklich allerletzten Kabab investieren. Dies wird leider auch der Schlechteste (aber auch Billigste) der ganzen Reise. Die letzten 60.000 Rial (20.000 Rial entsprechen ungefähr einem Euro) setzte ich dann für Pistazien, zum Verzehr für die 24-stündige Zugfahrt, um. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0183.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0183.jpg" alt="" title="_DSC0183" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1703" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0196.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0196.jpg" alt="" title="_DSC0196" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1704" /></a><br />
<em>Spielzeugzug im Bahnhofsgebäude</em></p>
<p>Auf dem Weg zum Bahnhof, frage ich sicherheitshalber einmal nach dem Weg und prompt treffe ich auf einen iranischen Landwirtschaftsprofessor, der nicht nur in Deutschland (teilweise) ausgebildet wurde, sondern sich sogar noch an die Namen seiner Deutschlehrer von vor über 30 Jahren erinnert. Er ist zwar redlich bemüht sich mit mir auf Deutsch zu unterhalten, doch schnell wechseln wir auf Englisch. Wenn man von Teheran einen internationalen Zug nimmt, dann benutzt man nicht das Hauptgebäude, sondern man muss etwas abseits, linkerhand, das internationale Terminal aufsuchen. Da mein Professor sich auch damit auskennt, bringt er mich gleich bis zum richtigen Eingang und schenkt mir am Ende noch einige Süßigkeiten. Ich glaube, die Iraner haben immer etwas zum verschenken dabei und sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0198.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0198.jpg" alt="" title="_DSC0198" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1705" /></a></p>
<p>Bis der Zug abfährt sind es noch einige Stunden, sodass ich nicht nur das erste Mal mein mitgeschlepptes Buch lesen kann, sondern auch meine Mitreisenden beobachten kann. Außer zwei Touristen, die mir sofort auffallen, scheinen alle anderen Iraner zu sein. Ob vom Bahnpersonal so geplant oder Zufall, natürlich komme ich genau mit jenen zwei Touristen in ein Abteil, ein Türke der auch nur bis Van fährt, komplettiert unser Quartett. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0204.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0204.jpg" alt="" title="_DSC0204" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1706" /></a><br />
<em>Abfahrt!</em></p>
<p>Die angesprochenen zwei Reisenden sind alte australische Schulfreunde, die zusammen den Mittleren Osten bereisen. Der eine von ihnen scheint bereits die halbe Welt gesehen zu haben, was seine Erzählungen und sein fast vollständig zugestempelter Reisepass zeigt. Da beide die Verpflegung gebucht haben und diese zudem sehr üppig ist, komme ich also doch in den Genuss. Bis zur Grenze bleibt die Fahrt unspektakulär, in Tabriz steht der Zug sogar drei Stunden am Bahnhof. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0210.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0210.jpg" alt="" title="_DSC0210" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1707" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0222.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0222.jpg" alt="" title="_DSC0222" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1708" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0226.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0226.jpg" alt="" title="_DSC0226" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1709" /></a></p>
<p>Am letzen iranischen Bahnhof steigen dann die Beamten zu. Erst denke ich, dass diese den Zug nach zu bezollenden Waren durchsuchen wollen, aber letztendlich bauen sie eine mobile Kontrollstation im Speisewagen auf. Nach und nach holt uns der Schaffner in den Waggon, sodass wir ohne längeren Halt an der iranischen Grenze „abgestempelt“ werden. Weniger Service gibt es dann auf der türkischen Seite. Bei Eiseskälte müssen alle Passagiere und das Personal den Zug verlassen, um dann an zwei Schaltern ihre Reisepässe kontrollieren zu lassen. Das dauert natürlich, sodass sich unser Zugpersonal mit ein paar Grenzbeamten mit einem Tischtennisturnier in einem der Aufenthaltsräume die Wartezeit vertreibt.   </p>
<p>Kaum haben wir die türkische Grenze überquert, sieht man die iranischen Frauen auf einmal nur noch in Jogginganzug und ohne Kopftuch, statt vorhergehenden schicken Mäntel und Schals um die Köpfe. Für mich heißt es dann nicht nur Abschiednehmen von meinen Mitreisenden, sondern auch die Beine in die Hand zu nehmen. Denn in Van angekommen bleiben mir nur 20 Minuten um vom Bahnhof zum rund 500m entfernten Busbahnhof zu kommen, um dort den allerletzten Bus des Tages zu bekommen. </p>
<p><iframe width="700" height="600" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=215128457229663945284.0004b662aa656e81bfb49&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;vpsrc=6&amp;ll=37.370157,46.669922&amp;spn=10.471294,15.358887&amp;z=6&amp;output=embed"></iframe></p>
<p>Außer Puste und kurz vor einer Hustenattacke aufgrund der Kälte – Minus 20 Grad – schaffe ich es natürlich rechtzeitig und der Bus ist glücklicherweise auch noch nicht ausgebucht. Beruhigt kann ich im warmen Bus mit dem Ziel Erzurum schlafen. Die Stadt erreichen wir am Freitagmorgen. Von hier wollte ich eigentlich Richtung Kars gen Georgien trampen, doch kurzerhand ergibt sich eine sehr attraktive Alternative und gleichzeitig größte Fehlentscheidung der ganzen Reise, wie sich nur wenig später herausstellen sollte: ein Direktbus nach Tbilissi für 80 Lira, nur 30 Minuten nach meinem Ankommen.<br />
Doch nun beginnt erst die wahre Odyssee: Bereits wenige Kilometer hinter Erzurum gibt der Bus seinen Geist auf. Während man fünf Stunden versucht das Problem zu beheben – unter der Zuhilfenahme eines anderen Reisebusses, der Polizei und eines LKWs – machen einige Mitfahrer ein Lagerfeuer am Straßenrand, um der Kälte zu entfliehen. Nach dieser eher behelfsmäßigen Reparatur geht es dann an diesem Freitag immerhin bis Göle, wo der Bus ein zweites Mal abnippelt. </p>
<p>Es scheint ein Problem mit dem Drucksystem des Busses vorzuliegen. Mit Treckern einiger Bauern versucht man zwar den Bus wieder zum laufen bzw. anspringen zu bewegen. Doch mehr als ihn zum Straßenrand zu schleppen ist heute nicht mehr drin. Einige Passagiere haben Glück, für sie werden Marschrutkas in ihre türkischen Städte bereitgestellt. Doch ein iranisches Ehepaar, genauer gesagt Aseris und deswegen des türkischen mächtig, und ich haben doppelt Pech. Denn unser Gepäckfach bleibt aufgrund des zu geringen Druckes geschlossen und auch nach Tbilissi fährt kein Minibus. Man deutet uns an, doch in einem Hotel zu übernachten. Ich versuche verständlich zu machen, dass das zwar wohl nicht anders geht, ich aber auf keinem Fall bereit bin jenes zu bezahlen. Auf türkisch gibt man mir zu verstehen, dass das schon okay ist. </p>
<p>Die Sache scheint damit fürs erste für mich erledigt, zumindest für die Nacht. Doch am nächsten Morgen – Samstag – sind die Probleme natürlich immer noch nicht aus der Welt geschafft. Der Bus wartet bis Mittag(!) immer noch auf seine Reparatur und das Hotel soll natürlich auch durch mich bezahlt werden, ich weigere mich beharrlich. Und auch das iranische Ehepaar, Hussein und Simya, solidarisiert sich mit mir. Sie sagen, dass ich ab da an ihr Sohn sei und das ja unser gemeinsames Problem sei. Auch geben sie mir Essen und natürlich iranische Nüsse. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0233.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0233.jpg" alt="" title="_DSC0233" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1710" /></a></p>
<p>Irgendwann am Nachmittag ist dann aber doch der Bus zumindest einigermaßen fahrbereit, für die nur doch drei übrig gebliebenen Fahrgäste. Immerhin weitere 50 Kilometer schafft der Bus es heute, ehe er abermals zusammenbricht. Wieder wird der Bus mit einem Trecker zu einer Tankstelle geschleppt, wo die mittlerweile fünf mitfahrenden Angestellten des Reiseunternehmens nun endlich ernsthaft versuchen das Problem zu beheben. Um 22 Uhr scheint dann der Bus wirklich wieder fit zu sein – Tbilissi rückt also wieder in den Bereich des möglichen. Aufgrund der zahlreichen Aussetzer kommt aber diesmal ein weiterer Hinderungsgrund hinzu: der Grenzübergang bei Posof ist nachts geschlossen. So werden wir abermals gezwungen in einem Hotel – nur 14 Kilometer von Georgien entfernt – zu übernachten. </p>
<p>Nun eskaliert die Sache abermals, als man mich zwingen will die Rechnung zu übernehmen. Das lasse ich mir nicht gefallen, wünsche dem iranischen Paar noch viel Glück und Erfolg und danke ihnen für die Unterstützung, sowie dem Busunternehmen die Krätze an den Hals.</p>
<p>So verlasse ich als „freier Mann“ das Hotel und wärme mich erstmal bei einer Tasse Tee bei einem Tankstellenagestellten auf. Wenig später suche ich mir eine günstigere Bleibe für die Nacht, in der ich prompt von feiernden Türken auf ein Bier eingeladen werden. Nur der Weit, der selber ins Bett möchte, beendet den feucht-fröhlichen Abend. Am Sonntagmorgen treibt mich dann mein Handywecker aus dem Bett, gegen 8.30 Uhr stehe ich an der Straße, um den restlichen Weg bis nach Tbilissi zu trampen. Die Straße ist zwar kaum befahren, doch bereits das allererste Auto nimmt mich ein paar Kilometer mit, dass zweite bringt mich bis zur Grenze. Mit einem herzlichen „Gamardschoba!“ freue ich mich nicht nur wieder zurück in Georgien zu sein, auch die Grenzbeamten in der nagelneuen Kontrollstelle frohlocken ob der einzigen Kundschaft. </p>
<p>Auf der anderen Seite kommt dann auch gleich ein Taxi, was mich abermals für einen Fantasiepreis in die nächst größere Stadt, Akhaltsikhe, bringt. Dort halte ich den Daumen raus, um nach gut einer Stunde Standzeit einen direkten Lift mit zwei Geschäftsmännern in die georgische Hauptstadt zu bekommen. Nur wenige hundert Meter von „daheim“ werfen sie mich raus und ich kann endlich, am Sonntagnachmittag, das erste georgische Bier des neuen Jahres öffnen: „Gagimardschos!“  </p>
<p><strong>In eigener Sache und zur Klarstellung: Mit meinem – äußerst subjektiven – Reisebericht möchte ich nichts beschönigen, vor allem was die Menschenrechtslage oder die Politik des Landes angeht (eine Bewertung steht mir auch gar nicht zu). Es ging mir allein darum, dass der Iran nicht <em>der Iran</em> ist und das die Menschen – wie überall – sich äußerst selten mit den Regierenden und/oder Herrschenden gleichsetzen lassen. Das trifft vielleicht dort sogar noch mehr zu als in Europa, was mir durch zahlreiche persönliche Gespräche mitgeteilt wurde. Letztendlich hoffe ich, dass sich nicht nur mein Horizont erweitert hat und ich die Schönheit und die Herzlichkeit der Menschen dieses Landstriches etwas zeigen konnte. Irgendwelche Befürchtungen kann man nur haben, wenn man die Augen und den Geist nicht öffnet.</strong></p>
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		<title>Vierter Akt: Die Hälfte der Welt</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 11:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[„Isfahan ist die Hälfte der Welt“, sagt ein persisches Sprichwort. Die alte Hauptstadt mit ihren über 1,5 Millionen Einwohnern befindet sich rund 400 Kilometer südlich von Teheran. Während der „goldenen Zeit“ der Safawiden, in deren Dynastie vom 15. bis zum 18. Jahrhundert sich der schiitischen Islam als Staatsreligion etablierte, wurde Isfahan durch zahlreiche Prachtbauten, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_5.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_5.jpg" alt="" title="Reisebericht_5" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1648" /></a><br />
„Isfahan ist die Hälfte der Welt“, sagt ein persisches Sprichwort. Die alte Hauptstadt mit ihren über 1,5 Millionen Einwohnern befindet sich rund 400 Kilometer südlich von Teheran. Während der „goldenen Zeit“ der Safawiden, in deren Dynastie vom 15. bis zum 18. Jahrhundert sich der schiitischen Islam als Staatsreligion etablierte, wurde Isfahan durch zahlreiche Prachtbauten, die selbsternannte „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meid%C4%81n-e_Em%C4%81m#Scheich-Lotfoll.C4.81h-Moschee">schönste Moschee der Welt</a>“, Paläste und Gartenanlagen in gewaltigen Umfang verschönert – mit dem eindrucksvollen 9 Hektar großen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Meid%C4%81n-e_Em%C4%81m">Platz des Imams</a> im Zentrum.<br />
<strong><span id="more-1647"></span></strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9726.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9726.jpg" alt="" title="_DSC9726" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1669" /></a><br />
<em>Die Jameh Moschee, das Hauptgotteshaus für das Freitagsgebet</em></p>
<p>Bevor ich in den Iran kam, hatte ich – Schande auf mein Haupt – noch nie von dieser atemberaubenden Stadt gehört. So machet mir jeder den Mund wässrig, der mir von dieser wahrlichen Prachtstadt erzählt. Ich muss dort also unbedingt hin. Das iranische Schienennetz ist zwar eher weitmaschig, aber die wichtigsten Städte sind bequem über Nacht mit dem Zug – in diesem Fall für weniger als 4 Euro – erreichbar. </p>
<p>Die Geschichte beginnt also wieder da, wo sie in Teheran geendet hat – am Bahnhof. Die Wartezeit auf den Zug verkürzt sich wie im Flug, als mich mal wieder ein Iraner anspricht, der ebenfalls auf seinen Zug wartet. Die Fragen ähneln sich zwar oft (Wo kommt man her?  Wie gefällt es einem?  Und ist man verheirat?), man ist aber jedes Mal verwundert ob der Offenheit der Iraner und der doch vielen Ähnlichkeiten zu uns Europäern. Oft fällt auf, dass die Iraner ein viel zu liberales Bild des „alten Kontinenten“ haben. Durch viele Gespräche, auch mit unterschiedlichen Generationen, habe ich den Eindruck bekommen, dass sich die Traditionen und Verhaltensweisen immer mehr lockern. Was vor zehn Jahren noch undenkbar war, wie eine Freundin bzw. einen Freund zu haben ohne ihn zu heiraten, ist mittlerweile gang und gäbe. Selbstverständlich findet diese Entwicklung ausgehend von den großen Städten statt, doch sie ist vermutlich unaufhaltsam und lässt – nicht nur mich – positiv in die Zukunft blicken. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9689.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9689.jpg" alt="" title="_DSC9689" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1668" /></a><br />
<em>Ein breites Angebot an Tschadors vor der Jameh Moschee</em></p>
<p>Im Nachtzug teile ich dann mein 6er-Abteil unter anderem mit zwei Studenten und drei älteren Iranern. Wie sich später herausstellt, gehören diese einem Stamm an, der sich mehr oder weniger auf seine „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Arier">arischen Wurzeln</a>“ beruft. Das ist erst einmal nichts abwegiges, denn die deutsche Übersetzung von Iran ist „Land der Arier“. Arg abwegig wird es aber, als einer der Männer damit eine „Volksnähe zu den Deutschen“ beweisen möchte – um die Bedeutung seines Stammes gegenüber mir, aber auch innerhalb des Irans hervorzuheben. So schildert es mir einer der Studenten, dem es sichtlich peinlich ist mir das Gesagte zu übersetzen. Er ist einerseits bemüht es korrekt hinüberzubringen, andererseits distanziert er sich mir gegenüber ebenfalls dieser Meinung. Was natürlich dadurch erleichtert wird, dass die Männer kein Englisch verstehen. So kommt auch dieses lustige Detail am Rande zustande: Ein Stammesmitglied bedankt sich am Ende seines Monologs bei dem Studenten für die Übersetzung und fragt ihn, wo er denn so perfekt Deutsch gelernt habe. Daraufhin erwidert der angehende Betriebswissenschaftler ihm, das man sich eigentlich auf Englisch unterhalten habe. Das kann der erstaunte „Arier“ nur damit kommentieren, dass man doch nicht so eine „imperialistische Sprache verwenden“ solle und doch lieber Deutsch lernen sollte. </p>
<p>Andeutungen auf die USA aber vor allem auf Israel und ihre Rolle in der Region gab es davor und danach noch einige Male. Vor allem aber von einigen älteren Menschen. Man sollte das meiner Meinung nicht allzu hoch gewichten, erinnert es mich doch auch an die Georgier, welche Russland hassen, aber nichts gegen russische Freunde oder die Sprache einzuwenden haben. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9811.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9811.jpg" alt="" title="_DSC9811" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1672" /></a><br />
<em>Die Ringautobahn</em></p>
<p>Zurück nach Isfahan. Gegen sechs Uhr erreicht der Zug den Kopfbahnhof, der ungewöhnlicherweise sehr weit außerhalb der Stadt liegt. Ausgestattet mit einem Zettel und der Telefonnummer meines Couchsurfing-Hosts, Meysam, suche ich mir den erstbesten Taxifahrer, deute ihm an, die Nummer zwecks Wegbeschreibung zu wählen, um mich dann letztendlich dorthin zubringen. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9602.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9602.jpg" alt="" title="_DSC9602" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1665" /></a><br />
<em>Meysam</em></p>
<p>Meysam, der mich nach Isfahan eingeladen hat (Couchsurfing funktioniert also auch andersherum – und das besonders hervorragend im Iran!), empfängt mich mit offenen Amen in seiner großen Zweiraumwohnung. Er meint gleich nach meinem Eintreten in das Wohnzimmer schmunzelnd, dass es wohl der „beschissenste“ Zeitpunkt für mich ist, bei ihm einzutreffen, da die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hocktoilette">(Hock-)Toilette</a> (grade verstopft war und er bereits seit Stunden auf den Klempner wartete. Der traf dann auch wenig später ein und die Sache war damit erledigt. Eine Anmerkungen noch zu den Klos: in Touristengegenden findet man auch immer eine „normale“ Variante. Der Durchschnitt der Etablissements ist auch durchaus sauber. Soviel zu diesem Thema.</p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9935.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9935.jpg" alt="" title="_DSC9935" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1679" /></a><br />
<em>Gemeinsame &#8220;Silvesterfeier&#8221; in der Scheich-Lotfollāh-Moschee mit meinen Tbilisser Mitbewohnern: Edvinas, Auste, Filip und meiner Jacke</em></p>
<p>Meysam entpuppte sich nicht nur als ebenso begeisterter Fotograf, sondern auch als hervorragend ausgestatteter Guide und Kosmopolit. So erkundeten wir nicht nur mit unseren eigenen Füßen die Stadt, sondern vor allem mit seinem Motorrad und seinem Auto. Eigentlich hatte ich vor, nach ein paar Tagen weiter nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Yazd">Yazd</a> zu ziehen, doch Meysam überzeugte mich mit seiner ungeheuren Gastfreundschaft bis zum Ende in Isfahan zu bleiben. So konnte ich auch zusammen mit Auste, Edvinas und Filip, drei meiner Mitbewohner aus Tbilissi das neue Jahr (in unserem Kalender!) begrüßen, da sie für zwei Nächte auch bei Meysam unterkamen. Ein weiterer Grund war, dass die Stadt wesentlich unhektischer als Teheran auf mich wirkte und irgendwie auch mehr Charme hatte, der sich vielleicht auf mich Fremder wie der „richtige“ Iran anfühlte. So konnte ich noch tiefer in die Stadt eintauchen und mit einigen Freunden Meysams die Zeit intensiver verbringen – so erlebte und erfuhr ich hautnah, dass im Iran im „Untergrund“ nahezu alles möglich ist… </p>
<p><strong>Stadtansichten:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0166.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0166.jpg" alt="" title="_DSC0166" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1654" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0106.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0106.jpg" alt="" title="_DSC0106" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1651" /></a><br />
<em>Weihnachten im armenischen Viertel der Stadt, &#8220;Jolfa&#8221;</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9959.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9959.jpg" alt="" title="_DSC9959" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1680" /></a><br />
<em>Meidān-e Emām (&#8220;Platz des Imams&#8221;), links Scheich-Lotfollāh-Moschee und recht die Königsmoschee (Masdsched-e Emām)</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9758.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9758.jpg" alt="" title="_DSC9758" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1670" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9654.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9654.jpg" alt="" title="_DSC9654" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1667" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9615.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9615.jpg" alt="" title="_DSC9615" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1666" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0107.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0107.jpg" alt="" title="_DSC0107" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1652" /></a><br />
<em>Alle 10 Meter: Spendenboxen für die Zakat (Almosensteuer)</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9781.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9781.jpg" alt="" title="_DSC9781" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1671" /></a></p>
<p><strong>Königsmoschee:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9928.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9928.jpg" alt="" title="_DSC9928" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1678" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9911.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9911.jpg" alt="" title="_DSC9911" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1677" /></a></p>
<p><strong>Scheich-Lotfollāh-Moschee:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9460.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9460.jpg" alt="" title="_DSC9460" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1662" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9429.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9429.jpg" alt="" title="_DSC9429" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1661" /></a></p>
<p><strong>Basar:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9405.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9405.jpg" alt="" title="_DSC9405" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1660" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9397.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9397.jpg" alt="" title="_DSC9397" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1659" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0128.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0128.jpg" alt="" title="_DSC0128" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1653" /></a></p>
<p><strong>Brücken über den Fluß Zayandeh Rud:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9386.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9386.jpg" alt="" title="_DSC9386" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1658" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9372.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9372.jpg" alt="" title="_DSC9372" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1656" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9369.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9369.jpg" alt="" title="_DSC9369" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1655" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0028.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0028.jpg" alt="" title="_DSC0028" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1650" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9383.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9383.jpg" alt="" title="_DSC9383" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1657" /></a></p>
<p><strong>Chehel Sotun-Palast:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9852.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9852.jpg" alt="" title="_DSC9852" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1676" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9846.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9846.jpg" alt="" title="_DSC9846" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1675" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9829.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9829.jpg" alt="" title="_DSC9829" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1674" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9824.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9824.jpg" alt="" title="_DSC9824" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1673" /></a></p>
<p><strong>Selbstzubereitetes Kabab:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9547.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9547.jpg" alt="" title="_DSC9547" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1663" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9592.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9592.jpg" alt="" title="_DSC9592" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1664" /></a></p>
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		<title>Dritter Akt: Die Hauptstadt</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:09:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin heilfroh, dass ich nach drei Übernachtungen in Bus und Bahn endlich in einem richtigen Bett einschlafen kann. Nach dem Ausschlafen gibt es das erste mal für mich ein typisches iranisches Frühstück (einige Hauptmahlzeiten hatte ich zuvor schon mit Ali in Deutschland gekocht). Eine der Basics kann man sich als durchgemixtes Kascha, mit Fleisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_4.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_4.jpg" alt="" title="Reisebericht_4" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1603" /></a><br />
Ich bin heilfroh, dass ich nach drei Übernachtungen in Bus und Bahn endlich in einem richtigen Bett einschlafen kann. Nach dem Ausschlafen gibt es das erste mal für mich ein typisches iranisches Frühstück (einige Hauptmahlzeiten hatte ich zuvor schon mit Ali in Deutschland gekocht). Eine der Basics kann man sich als durchgemixtes Kascha, mit Fleisch und durch viel Honig gesüßt, vorstellen. Das klingt etwas merkwürdig und sieht auch aus wie grauer Brei, welcher zudem Fäden zieht. Deutlich mehr mag ich da den Schwarztee und die typischen dünnen Fladenbrote, die am Morgen mit Honig und Frischkäse verspeist werden. Auch Früchte, vor allem Granatäpfel, gibt es in Hülle und Fülle. Sowie natürlich Nüsse, besonders Pistazien, die immer auf dem Tisch stehen und wie Obst dem Gast zusammen mit Tee gereicht werden.<br />
<strong><span id="more-1601"></span></strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9206.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9206.jpg" alt="" title="_DSC9206" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1622" /></a></p>
<p>Am ersten Tag werden wir von einem alten Schulkumpel Alis abgeholt, um mit ihm in eine der zahlreichen Vorstädte von Teheran zu fahren. In Karaj besuchen wir die Eltern des Kumpels und wenig später komme ich auch das erste mal in den Genuss von <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kebab.jpg&#038;filetimestamp=20051117051836">Kabāb</a>, der mich in seinen schier unendlichen Formen bzw. Fleischsorten die ganze Reise über kulinarisch begleiten wird. Dazu gibt es (selbstverständlich alkoholfreies) Bier in vielen fruchtigen Geschmacksrichtungen . Etwas verwundert bin ich, dass auch Coca-Cola zum Standardrepertoire eines jeden Restaurants oder Kiosk gehört – aber auch viele andere westliche Marken haben ihre Flagstores in Teheran. Und riesige Malls im amerikanischen Format gibt es auch zuhauf. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8929.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8929.jpg" alt="" title="_DSC8929" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1633" /></a><br />
<em>Von links nach rechts: Saba, Mofa &#038; Peugeot(s)</em></p>
<p>Weniger bunt zeigt sich das Straßenbild. Zu 90% besteht der Verkehr aus weißen oder zumindest hellen Peugeots (diese werden in einem Jointventure im Land selber hergestellt) und dem iranischen SAIPA Saba – dazwischen garantiert immer Motorräder mit Windschutz. Europäische Automarken sieht man fast gar nicht, was auch daran liegt, dass es verboten ist Gebrauchtwagen zu importieren.</p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9048.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9048.jpg" alt="" title="_DSC9048" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1631" /></a><br />
<em>Das Tor von Bagh Melli</em></p>
<p>Im Detail kann und will ich gar nicht auf die die Ereignisse der folgenden sechs Tage eingehen. Tagsüber geht es meistens durch die Stadt, mal alleine, mal mit Ali und einmal mit Couchsurfer Ehsan. Der zeigt mir nicht nur ein paar Orte der Millionenmetropole abseits der Museen und Sehenswürdigkeiten, sondern „enführt“ mich auch in den Untergrund: Kellergaststätten inmitten des großen Basars oder in verwinkelten Gassen, in denen die typischen und alltäglichen iranischen Speisen, wie <a href="http://shabakskitchen.blogspot.com/2008/09/ash-e-reshteh.html">Āsch-e Reschte</a> oder gewürzter Reis mit einem Hähnchen- oder Gänseschenkel, zu sagenhaft günstigen Preisen aufgetischt werden. Aufgrund der großen Inflation wird man aber auch in jedem normalen Restaurant für 2,50€ nicht nur satt, sondern auch vorzüglich verköstigt. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC89221.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC89221.jpg" alt="" title="_DSC8922" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1638" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9063.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9063.jpg" alt="" title="_DSC9063" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1629" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8906.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8906.jpg" alt="" title="_DSC8906" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1634" /></a><br />
<em>Auf dem Basar&#8230;</em></p>
<p>Teheran zeigt sich mir als wuselige, für mich aber kaum zu durchblickende Metropole, die von dutzenden Autobahnen zerschnitten wird – irgendwie wirkt das ganze für mich eher wie ein Bild aus einer US-amerikanischen Serie der 80er-Jahre als der Mittlere Osten. Als einzige Orientierungsmöglichkeit ob des Wirrwarrs bleibt die sehr neue Metro. Ähnlich wie in den (Stadt-)Bussen, dort aber unabdingbar, wird nach Geschlechtern getrennt. In den ersten zwei Waggons haben nur die Frauen Zutritt – diese können sich aber auch zu den Männern in die anderen Wagen quetschen. Denn die U-Bahn ist zwar schnell, sehr leise (vor allem verglichen mit der Ex-Sowjetbahn in Tbilissi), aber auch durchgehend überfüllt. Da sie zudem klimatisiert ist, muss man auch im Sommer keinen durchgeschwitzten Nachbarn fürchten. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8976.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8976.jpg" alt="" title="_DSC8976" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1632" /></a></p>
<p>Als Flucht – nicht vor den Menschenmassen in der Innenstadt sondern vor allem – vor den Traditionen werden die Berge rings um Teheran bevorzugt von der Jugend. Hier kann Mann und Frau sich deutlich freier und ohne größere Befürchtungen treffen – und die Luft ist auch deutlich besser, wenn unten im Tal die besonders im Winter dicke Smogglocke jegliche Sicht auf die Berge versperrt. </p>
<p>Vor meiner Weiterreise laden am Ende Alis Eltern noch zu einem Ausflug nach Kashan ein. Die Stadt liegt etwa 200 km südlich von Teheran und man durchquert auf der rund 2,5 stündigen Fahrt auch wüstenartige – und für mich natürlich besonders faszinierende – Gegenden. Kashan gilt als weitaus konservativer, als beispielsweise die Hauptstadt. Am meisten fällt für mich der Unterschied bei der obligatorische Kopfbeckung der Frauen auf: Statt dem Kopftuch, aus dem in den großen Städten oft die halbe Haarpracht herausschaut, tragen hier auch die meisten jungen Frauen einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tschador">Tschador</a>. </p>
<p>Zwar liegt Kashan auf dem direkten Weg zu meinem nächsten Ziel, Isfahan, doch zusammen fahre ich mit Alis Familie zurück nach Teheran, wo ich bis zum Bahnhof gebracht werde und sie mich nicht ohne Abendessen in der Bahnhofsgaststätte weiterziehen lassen &#8211; Merßi! </p>
<p><strong>Auf dem Weg nach Kashan:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9087.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9087.jpg" alt="" title="_DSC9087" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1627" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9086.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9086.jpg" alt="" title="_DSC9086" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1617" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9083.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9083.jpg" alt="" title="_DSC9083" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1628" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9107.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9107.jpg" alt="" title="_DSC9107" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1626" /></a></p>
<p><strong>Fin-Garten:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9173.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9173.jpg" alt="" title="_DSC9173" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1616" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9124.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9124.jpg" alt="" title="_DSC9124" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1625" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9130.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9130.jpg" alt="" title="_DSC9130" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1624" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9191.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9191.jpg" alt="" title="_DSC9191" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1623" /></a></p>
<p><strong>In Kashan:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9272.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9272.jpg" alt="" title="_DSC9272" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1621" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9283.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9283.jpg" alt="" title="_DSC9283" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1620" /></a><br />
<em>Keine Moschee, sondern ein Ort zum Totengedenken</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9295.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9295.jpg" alt="" title="_DSC9295" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1619" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9229.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9229.jpg" alt="" title="_DSC9229" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1614" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9243.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9243.jpg" alt="" title="_DSC9243" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1613" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9245.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9245.jpg" alt="" title="_DSC9245" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1612" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9246.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9246.jpg" alt="" title="_DSC9246" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1611" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9305.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9305.jpg" alt="" title="_DSC9305" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1610" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9324.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9324.jpg" alt="" title="_DSC9324" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1609" /></a></p>
<p><strong>Auf dem Kashaner Basar:</strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9341.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9341.jpg" alt="" title="_DSC9341" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1608" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9343.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9343.jpg" alt="" title="_DSC9343" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1607" /></a><br />
<em>Delikatessen: Rinderzunge und Schafskopf</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9346.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9346.jpg" alt="" title="_DSC9346" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1606" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9357.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC9357.jpg" alt="" title="_DSC9357" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1605" /></a></p>
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		<title>Zweiter Akt: Die Hinreise</title>
		<link>http://unblogbar.org/2012/01/zweiter-akt-die-hinreise/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 16:56:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kaukasien]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Die typischen sowjetischen Waggons stehen bereits abfahrbereit auf dem ersten Gleis im neuen, futuristischen Bahnhof von Tbilissi. Mein Abteil für die kommende Nacht ist schnell gefunden, als mir von hinten auf die Schulter geklopft wird: Als ich mich umdrehe steht Boris, ein türkischer Kommilitone aus dem Russisch-Unterricht, hinter mir. Er ist noch mehr bepackt wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_3.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_3.jpg" alt="" title="Reisebericht_3" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1579" /></a><br />
Die typischen sowjetischen Waggons stehen bereits abfahrbereit auf dem ersten Gleis im neuen, futuristischen Bahnhof von Tbilissi. Mein Abteil für die kommende Nacht ist schnell gefunden, als mir von hinten auf die Schulter geklopft wird: Als ich mich umdrehe steht Boris, ein türkischer Kommilitone aus dem Russisch-Unterricht, hinter mir. Er ist noch mehr bepackt wie ich, er will nämlich die Uni wechseln und nach Batumi ziehen, wie sich wenig später herausstellt.<br />
<strong><span id="more-1577"></span></strong><br />
Während der Zugfahrt verlieren wir uns dann erst einmal aus den Augen. Selbige fallen zudem auch schnell zu. Der georgische Nachtzug nach Batumi erweist sich als wesentlich bequemer als vermutet und ist zudem recht flott unterwegs. Und auch weil die Klischees, wie umherkreisende Wodkaflaschen und laut schnarchende schnauzbärtige Männer, ausbleiben, ist die Fahrt eher vorbei, als es mir recht sein kann: Bereits gegen sieben Uhr morgens erreichen wir die Schwarzmeerküste. </p>
<p>Beim Aussteigen treffe ich dann wieder auf Boris. Ich weiß ja, dass wir das gleiche Ziel haben, nämlich erstmal mit dem Taxi nach Batumi zu kommen. Denn der letzte Bahnhof der Zugverbindung liegt in Makhinjauri, rund 10km außerhalb der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adscharien">adscharischen</a> Hauptstadt. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8840.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8840.jpg" alt="" title="_DSC8840" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1591" /></a><br />
<em>Sandstrand gibt es nur auf der &#8220;anderen Seite&#8221; &#8211; der Strand in Batumi</em></p>
<p>Mit Boris geht es an diesem frühen Morgen erst einmal in ein türkisches Cafe, wo ich ihm detailliert von meinen Reiseplänen erzähle. Auch, dass ich rund 40h Zeit habe, nach Van im Osten der Türkei zu kommen, weil dort <a href="http://www.tcdd.gov.tr/tcdding/ortadogu_ing.html">einmal wöchentlich ein Zug nach Teheran</a> fährt (Achtung, die Abfahrtzeiten haben sich mittlerweile geringfügig geändert!). Diesen Zug will ich unbedingt bekommen, da er sehr preiswert und bequem ist und ich darüber hinaus Zugfahren für die entspannendste Reisevariante halte. Wie meine daheim getätigten Recherchen ergaben, gab es keine direkte Busverbindung zwischen Batumi und Van, sodass ich die 650 Kilometer trampend zurücklegen wollte. Doch Boris überzeugt mich, doch besser die preiswerten und komfortablen türkischen Busse zu nehmen. </p>
<p>So geht es gegen Mittag mit ihm zusammen nach Trabzon, wo Boris seine Eltern besuchen wollte und er mir somit auch beim Ticketkauf helfen konnte (englischsprechende Menschen sind zumindest im Osten der Türkei rar gesät) Im Bus sind wir die einzigen beiden Fahrgäste und werden von zwei Fahrern und einem Steward begleitet. Schlecht für die Angestellten, können sie doch damit nur wenige Zigarettenstangen und Alkohol (legal) über die Grenze bringen: Jeder von uns bekommt eine Plastiktüte in die Hand gedrückt, die die exakte Maximalmenge an zollfreien Waren beinhaltet. Damit und mit unserem Reisepass „bewaffnet“ durchlaufen wir die beiden Grenzkontrollen. Wie so oft überprüfen die Beamten meinen Reisepass besonders akribisch auf seine Echtheit. Da das in diesem Fall besonders lange dauert und sich letztendlich als ergebnislos herausstellt, verzichtet man aufs Röntgen unseres Gepäcks. Drüben in der Türkei angekommen, müssen die Tüten natürlich wieder zurückgeben werden. Die bröselige Straße auf georgischer Seite verwandelt sich zudem schlagartig in eine vierspurige Autobahn, womit auch diese zweite Etappe eine schnelles Ende in der Hafenstadt Trabzon findet. </p>
<p>Die dortige fünfstündige Wartezeit auf meinen Nachtbus nach Van vertreibe ich mir in einer riesigen Shoppingmall (solch ein Konsumüberangebot hatte ich schon etwas vermisst in Tbilissi) und in einem Internetcafé (welches ich weniger vermisste hatte, da ich noch nicht einmal 24h offline war). Während der nächtlichen Fahrt nach Van bin ich dann einerseits vom Luxus im Bus und andererseits von der endlosen schneebedeckten Weite der Osttürkei überrascht. War es am Schwarzen Meer noch angenehm warm, zeigt das Thermometer im Bus auf einmal bis zu Minus 20 Grad Celsius an. </p>
<p><iframe width="700" height="440" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=215128457229663945284.0004b62d1e7070f996364&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;vpsrc=6&amp;ll=38.754083,46.07666&amp;spn=7.537526,15.358887&amp;z=6&amp;output=embed"></iframe></p>
<p>Gegen 8 Uhr am Donnerstagmorgen erreichen wir dann auch das Ziel der dritten Etappe: Van. In der Stadt gab es erst im Herbst zwei verheerende Erdbeben. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Rotkreuz-_und_Rothalbmond-Bewegung">Rothalbmond</a>-Zelte auf fast allen Gründstücken und sich teilweise im Abriss befindende Häuser sind die wenigen sichtbaren Zeugen von damals. Ein Ort also, an dem man als „Tourist“ eher weniger Zeit verbringen möchte und ich mich etwas fehl am Platz fühle. So steige ich schnell in ein Taxi, um mich zum Bahnhof bringen zu lassen. Dieser ist nur rund 500m weit vom „Otogar“ entfernt, was ich vorher nicht wusste. Doch schon von weitem sehe ich, dass ein gelbes Absperrband jeglichen Zugang zum Gebäude verwehrt. Auch mein Fahrer deutet mir an, dass (angeblich) keine Züge fahren würden. Nachdem ich ihm auch mein eigentliches Reiseziel mit „Iran – Teheran“ verständlich machen kann, schnappt er sich sein Handy und telefoniert herum. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8858.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8858.jpg" alt="" title="_DSC8858" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1589" /></a></p>
<p>Für 300 Lira könne er mich bis zur Grenze fahren oder ich nehme den Minibus von einem „Freund“, der nur 20 Lira kostet. Selbstverständlich nehme ich die zweite Variante. Für seinen Informations- und Fahrdienst quer durch die Stadt verlangt er am Ende 25 Lira &#8211; nicht wenig, wenn man georgische Fahrpreise gewöhnt ist (da kann man locker für ein Fünftel davon quer durch Tbilissi kommen). Immerhin vertrödele ich bei der neuen Variante nicht den ganzen Tag, um auf den Zug zu warten – und spontane Planänderungen machen das Reisen zudem erst zu einem Erlebnis. Nach dem obligatorischen Tee in einem Holzverschlag ist auch der Minibus vollbesetzt und die Fahrt kann losgehen. Länger als erwartet, nahezu vier Stunden, geht es weiter in Richtung Osten nach Yüksekova. Es geht über Gebirgsketten, durch Täler, vorbei an militärischen Kontrollstellen der „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jandarma">Jandarma</a>“ und Dörfern in einheitlichen Brauntönen. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8857.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC8857.jpg" alt="" title="_DSC8857" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1590" /></a></p>
<p>Endlich in Yüksekova angekommen will ich zunächst auf einen billigen Minibus warten, doch ein Sammeltaxi, was bis auf einen Platz voll belegt ist, bietet sich kurzerhand als ebenso kostengünstige Alternative an. Für weitere 10 Lira geht es damit bis zur immer noch knapp 40km entfernten türkisch-iranischen Grenze. Diese hatte ich mir etwas opulenter vorgestellt, liegt doch auf einmal nur eine riesige Matschfläche mit einigen Baracken in einem engen Tal vor mir. Nur der aufgemalte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atat%C3%BCrk">Ataürk</a> auf einer Häuserwand auf der einen und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ruhollah_Chomeini">Ajatollah Chomeini</a> als Standbild auf einem Hügel auf der anderen Seite weisen auf die Bedeutung des Ortes hin. Da ich per pedes unterwegs bin, kann ich die LKW-Warteschlange getrost umgehen, um mich in der Türkei wieder „auszuloggen“ und mich endlich in der islamischen Republik „anmelden“. </p>
<p>Noch bevor ich in den Iran hineingelassen werden, spüre ich nicht nur körperlich (das Gebäude auf iranischer Seite ist beheizt) sondern auch persönlich mehr „Wärme“, als mich der Grenzbeamte mit einem herzlichen und zudem ungebrochenen „Welcome in Iran“ begrüßt. Nachdem geklärt ist, dass ich aus Deutschland komme („beautiful“) und nur ein argloser Student bin („good“), ist der Einreisestempel schneller im Pass als der türkische Kollege die Echtheit des selbigen überprüft hatte. </p>
<p>„Endlich angekommen“, kann ich noch innerlich denken, als bereits eine Meute Iraner auf mich – den westlichen Touri – zustürmt, um mir meine „kostbaren“ US-Dollars in iranische Rials einzutauschen (sämtliche EC- oder Visakarten funktionieren aufgrund der Sanktionen nicht, sodass man unbedingt ausreichend Bargeld mitnehmen sollte!). Ich bin fair, und gebe dem allerersten Tauscher den Zuschlag, der Kurs ist auch recht ordentlich und ich brauche ja die hiesige Währung, um weiter zu kommen. Kaum habe ich den ersten Mob überwunden, wartet auch schon der zweite auf mich: die „Taxi“-Fahrer. Sich gegenseitig um Fantasiepreise unterbietend gebe ich schließlich dem erstbesten mein Okay, bevor mir ein anderer fast meinen Rucksack vom Rücken reist, um mich transportieren zu „dürfen“. </p>
<p>Bevor es in die nächst größere Stadt, Urmia, zum Busbahnhof geht, macht mein Fahrer noch einen Umweg, um seine Mutter mitzunehmen. Auf der Fahrt nach Urmia bekundet er noch schnell seine Sympathie für die Türkei, weil es dort ja Demokratie gebe, ehe er mich am „Terminal“ in der nordwestiranischen Stadt absetzt. Dort ist dann auch schnell der Nachtbus für den letzten Reiseabschnitt in die 800 Kilometer entfernte Hauptstadt gefunden – man spricht eben Englisch, auch in der hinterletzten Busagentur des Landes. Im bevorzugten Transportmittel  dieser Reise setzt sich die jene Erfahrung fort, als mir mein Sitznachbar, ein Elektrotechnikstudent aus Tabriz, den iranischen Liebesfilm im Bordkino übersetzt – mit der Hilfe zweier weiterer jungen Frauen. Zu beachten ist, dass streng nach Geschlechtern getrennt wird und auch ein Ehemann nie neben seiner Frau sitzt. Das kann dann schon mal zu einer „Reise nach Jerusalem“ ausarten, bis die gängigen Sitzregeln eingehalten sind. Man gewöhnt sich aber daran.</p>
<p>Weitaus schwieriger ist hingegen die Kontaktaufnahme mit Ali, der bereits in Teheran auf mein Ankommen wartet. Ich kann ihm nur SMS schreiben, er mich nur anrufen – alle anderen Versuche werden vom iranischen Netzbetreiber geblockt. So bin ich dann mehr als überrascht, als nach der Ankunft um 4 Uhr morgens plötzlich Ali und sein Vater gegenüberstehen und noch mehr als ich erleichtert sind: „Willkommen in Teheran!“</p>
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		<title>Erster Akt: Die Visabeschaffung</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 14:15:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Idee den Iran zu bereisen existiert seitdem ich mit Ali befreundet bin. Im Frühjahr 2008 lernten wir uns beim gemeinsamen Praktikum in Jena kennen. Mittlerweile ist er Doktorand in Bremen und ich Austauschstudent in Tbilissi. Umso aktueller wurde die Idee, als mir Ali im November mitteilte, dass er über Weihnachten „nach Hause“ kommen würde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_2.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_2.jpg" alt="" title="Reisebericht_2" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1540" /></a>Die Idee den Iran zu bereisen existiert seitdem ich mit Ali befreundet bin. Im Frühjahr 2008 lernten wir uns beim gemeinsamen Praktikum in Jena kennen. Mittlerweile ist er Doktorand in Bremen und ich Austauschstudent in Tbilissi. Umso aktueller wurde die Idee, als mir Ali im November mitteilte, dass er über Weihnachten „nach Hause“ kommen würde und mich infolgedessen einlud ihn zu besuchen.<br />
<strong><span id="more-1539"></span></strong><br />
Die Zeit war ab da an der einzige Gegenspieler, denn aus zahlreichen Berichten wusste ich, dass man rund einen Monat Wartezeit auf ein iranisches Visum einplanen sollte. Somit war das Einreichdatum kurz nach meinem Geburtstag durchaus optimistisch geplant, um noch deutlich vor Weihnachten (nämlich ab dem 20. Dezember) Tbilissi gen Teheran zu verlassen. Zudem war von Anfang an klar, dass nur ein Reise(um)weg über die Türkei in Frage kommt, da mit einem armenischen Visum (und der damit kürzeren sowie direkteren Route) im Reisepass jeglicher Besuch in Aserbaidschan flachfällt – Stichwort <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nagorno-Karabach">Nagorno-Karabach</a>. </p>
<p>Am 18. November gab ich also meinen Antrag in der iranischen Botschaft hier in Tbilissi ab, zwei Passfotos, eine Reisepasskopie und 55€ für EU-Bürger sind das Eintrittsgeld. Der sehr freundliche Botschaftsangestellte wünschte mir viel Glück, wir gaben uns die Hand und ich hatte ein gutes Gefühl. Zugegebenermaßen hatte ich dies anders erwartet, irgendwie war es bis hierhin deutlich problemloser als gedacht. Es war keine Einladung nötig und man muss sich auch nicht – wie beispielsweise in Russland oder (zumindest offiziell) in Serbien – am jeweiligen Reiseort registrieren. Die einzige Hürde stellt damit die Wartezeit und damit die Ungewissheit da.</p>
<p>Wochenlang machte ich mir auch keinerlei Sorgen, dass das mit der Reise nicht klappen könnte. Eine Woche vor dem geplanten Abreisetermin fing ich dann aber doch an, nervös zu werden. Ich hakte persönlich bei der Botschaft nach, worauf man mir mitteilte, dass man noch keine Antwort aus Teheran habe. Einen Tag vor meiner nach wie vor geplanten Abreise wurde ich abermals vor Ort vorstellig – die Antwort des Angestellten blieb aber gleichfalls negativ. Das war am Morgen des 19. Dezembers. Am selben Nachmittag bekam ich dann mit, dass meine Mitbewohner, die zeitgleich ihr Iranvisum beantragt hatten, ihre Einreiseerlaubnis am darauf folgenden Dienstag bekommen könnten. </p>
<p>Mit dieser Information machte ich mich abermals auf dem Weg zur iranischen Auslandsvertretung. Doch der zuständige Konsul war nicht mehr zu erreichen, sodass ich am nächsten Tag, besagtem Dienstag den 20. Dezember und eigentlicher Abreisetag, wiederkommen sollte. Pünktlich um 10 Uhr stand ich dann zum insgesamt fünften Mal auf der Matte &#8211; innerlich äußerst angespannt. Eigentlich mussten ja nur noch die letzten Formalien geklärt werden. Es zeigte sich aber, dass letztendlich meine Immatrikulationsbescheinigung der Tbilisser Uni die Tür öffnete – als offizieller (quasi) georgischer Student war es nun auf einmal nur noch Formsache. Und tatsächlich konnte ich gut fünf Stunden vor der Abfahrt mein Visum abholen und wenig später gut gelaunt die „<a href="http://nashpoezd.narod.ru/2008/poezda/101/image034.jpg">Platzkarta</a>“ für den Zug kaufen. Die Reise war damit im allerletzten Moment perfekt, die letzte und höchste Hürde genommen. Überschwänglich ging es zum Tbilisser Bahnhof, um den Nachtzug nach Batumi zu nehmen.</p>
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		<title>Der Iran – Ein Reisebericht in fünf Akten</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 19:26:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
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		<description><![CDATA[Würde der Iran in Osteuropa liegen, so wäre ich dort vermutlich nicht nur einmal in irgendeiner Bahnhofsspelunke oder Innenstadtkneipe versackt. Denn sooft wie nie zuvor wurde ich angesprochen, in Gespräche verwickelt und schlussendlich auf einen Tee eingeladen. Es blieb natürlich beim Tee, denn in der islamischen Republik herrscht selbstverständlich Alkoholverbot. „Hello, welcome to Iran!“, entgegnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_intro.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_intro.jpg" alt="" title="Reisebericht_intro" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1534" /></a><br />
Würde der Iran in Osteuropa liegen, so wäre ich dort vermutlich nicht nur einmal in irgendeiner Bahnhofsspelunke oder Innenstadtkneipe versackt. Denn sooft wie nie zuvor wurde ich angesprochen, in Gespräche verwickelt und schlussendlich auf einen Tee eingeladen. Es blieb natürlich beim Tee, denn in der islamischen Republik herrscht selbstverständlich Alkoholverbot.<br />
<strong><span id="more-1527"></span></strong><br />
„Hello, welcome to Iran!“, entgegnet es einem auf dem Weg zum Basar, in der Metro oder einfach beim Spaziergang durch die Stadt. Die Menschen sind neugierig und aufrichtig interessiert, warum man denn ausgerecht ihr Land bereist. Sie stellen Fragen, ich frage ebenso neugierig zurück, um die gängigen Stereotypen und Vorurteile für mich zu bestätigen oder zu widerlegen. Mein schwammiges Iran-Bild wurde schärfer und Mutmaßungen, die ich davor im Kopf hatte ob der Ein- und Ansichten der Perser bekamen Konturen. Aber ich war natürlich auf keinem wissenschaftlichen Unterfangen dort, ich machte einfach Urlaub. Und ich fühlte mich sehr wohl. Das fällt einem auch nicht schwer, erst recht nicht, wenn man hinter die &#8220;Fassaden&#8221; blicken kann, die faszinierend und anziehend wie aus 1000 und einer Nacht wirken. </p>
<p>Soweit mein erster, überschwänglicher Eintrag nach meiner Ankuft zurück in Tbilissi. Um das Erlebte möglichst breit darszutellen, was vermutlich viele interressiert, werde ich meinen Reisebericht in fünf Akten online gehen lassen. Los geht’s am morgigen Montag mit der Visabeschaffung…<br />
<strong><br />
<a href="http://unblogbar.org/2012/01/erster-akt-die-visabeschaffung/">1.	Die Visabeschaffung</a><br />
<a href="http://unblogbar.org/2012/01/zweiter-akt-die-hinreise/">2.	Die Hinreise</a><br />
<a href="http://unblogbar.org/2012/01/dritter-akt-die-hauptstadt/">3.	Die Hauptstadt</a><br />
<a href="http://unblogbar.org/2012/01/vierter-akt-die-halfte-der-welt/">4.	Die Hälfte der Welt</a><br />
<a href="http://unblogbar.org/2012/01/funfter-akt-die-ruckreise/">5.	Die Rückreise</strong></a></p>
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		<title>Weihnachten und Silvester fällt dieses Jahr aus</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/12/weihnachten-und-silvester-fallt-dieses-jahr-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<description><![CDATA[Dies ist der Beginn einer längeren Geschichte, die erst im Januar erzählt werden kann&#8230; Ich verabschiede mich bis dahin, wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Man sieht, liest und hört von sich im nächsten Jahr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/12/DSC8838.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/12/DSC8838.jpg" alt="" title="_DSC8838" width="700" height="427" class="alignnone size-full wp-image-1524" /></a><br />
Dies ist der Beginn einer längeren Geschichte, die erst im Januar erzählt werden kann&#8230; Ich verabschiede mich bis dahin, wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Man sieht, liest und hört von sich im nächsten Jahr!</p>
]]></content:encoded>
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