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	<title>unblogbar.org &#187; Trampen</title>
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	<description>Das persönliche Blog von Marco Fieber</description>
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		<title>Fünfter Akt: Die Rückreise</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 09:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
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		<description><![CDATA[Nicht nur mein sich dem Ende zuneigendes Visum, vor allem mein Studium „zu Hause“ in Tbilissi erinnert mich daran den Rückweg anzutreten. Nahezu eine Woche vor dem Ablaufen der 15 Tage hatte ich mir bereits das Zugticket von Teheran nach Van gekauft – erste Klasse im 4er Abteil für umgerechnet 17€. Leider versäumte ich es, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_6.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/Reisebericht_6.jpg" alt="" title="Reisebericht_6" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1696" /></a><br />
Nicht nur mein sich dem Ende zuneigendes Visum, vor allem mein Studium „zu Hause“ in Tbilissi erinnert mich daran den Rückweg anzutreten. Nahezu eine Woche vor dem Ablaufen der 15 Tage hatte ich mir bereits das Zugticket von Teheran nach Van gekauft – erste Klasse im 4er Abteil für umgerechnet 17€. Leider versäumte ich es, auch die sehr gute Komplettverpflegung für einen Apfel und ein Ei dazuzubuchen. Bis Donnerstag musste ich aus dem Land kommen, sodass ich mich am Mittwochmorgen in den Reisebus in die iranische Hauptstadt setze und Meysam, „Goodbye and see you soon!“, sagte.<br />
<strong><span id="more-1694"></span></strong><br />
Die Fahrt geht ereignislos wie schnell vorbei. Ein Halt wird nur an einer Art Raststätte inmitten der iranischen Einöde gemacht. Zurück in Teheran erwartet mich dann wieder der Trubel. Die Stadt besitzt vier Terminals, so nennt man die Busbahnhöfe, die sich jeweils in einer Himmelsrichtung befinden. Der südliche Busbahnhof, an dem ich auch aussteige, liegt rund 20 Minuten Fußmarsch vom Hauptbahnhof entfernt. Damit kann ich mir das Geld für das Taxi sparen kann und dieses in den wirklich allerletzten Kabab investieren. Dies wird leider auch der Schlechteste (aber auch Billigste) der ganzen Reise. Die letzten 60.000 Rial (20.000 Rial entsprechen ungefähr einem Euro) setzte ich dann für Pistazien, zum Verzehr für die 24-stündige Zugfahrt, um. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0183.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0183.jpg" alt="" title="_DSC0183" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1703" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0196.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0196.jpg" alt="" title="_DSC0196" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1704" /></a><br />
<em>Spielzeugzug im Bahnhofsgebäude</em></p>
<p>Auf dem Weg zum Bahnhof, frage ich sicherheitshalber einmal nach dem Weg und prompt treffe ich auf einen iranischen Landwirtschaftsprofessor, der nicht nur in Deutschland (teilweise) ausgebildet wurde, sondern sich sogar noch an die Namen seiner Deutschlehrer von vor über 30 Jahren erinnert. Er ist zwar redlich bemüht sich mit mir auf Deutsch zu unterhalten, doch schnell wechseln wir auf Englisch. Wenn man von Teheran einen internationalen Zug nimmt, dann benutzt man nicht das Hauptgebäude, sondern man muss etwas abseits, linkerhand, das internationale Terminal aufsuchen. Da mein Professor sich auch damit auskennt, bringt er mich gleich bis zum richtigen Eingang und schenkt mir am Ende noch einige Süßigkeiten. Ich glaube, die Iraner haben immer etwas zum verschenken dabei und sind auf alle Eventualitäten vorbereitet. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0198.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0198.jpg" alt="" title="_DSC0198" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1705" /></a></p>
<p>Bis der Zug abfährt sind es noch einige Stunden, sodass ich nicht nur das erste Mal mein mitgeschlepptes Buch lesen kann, sondern auch meine Mitreisenden beobachten kann. Außer zwei Touristen, die mir sofort auffallen, scheinen alle anderen Iraner zu sein. Ob vom Bahnpersonal so geplant oder Zufall, natürlich komme ich genau mit jenen zwei Touristen in ein Abteil, ein Türke der auch nur bis Van fährt, komplettiert unser Quartett. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0204.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0204.jpg" alt="" title="_DSC0204" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1706" /></a><br />
<em>Abfahrt!</em></p>
<p>Die angesprochenen zwei Reisenden sind alte australische Schulfreunde, die zusammen den Mittleren Osten bereisen. Der eine von ihnen scheint bereits die halbe Welt gesehen zu haben, was seine Erzählungen und sein fast vollständig zugestempelter Reisepass zeigt. Da beide die Verpflegung gebucht haben und diese zudem sehr üppig ist, komme ich also doch in den Genuss. Bis zur Grenze bleibt die Fahrt unspektakulär, in Tabriz steht der Zug sogar drei Stunden am Bahnhof. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0210.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0210.jpg" alt="" title="_DSC0210" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1707" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0222.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0222.jpg" alt="" title="_DSC0222" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1708" /></a><br />
<a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0226.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0226.jpg" alt="" title="_DSC0226" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1709" /></a></p>
<p>Am letzen iranischen Bahnhof steigen dann die Beamten zu. Erst denke ich, dass diese den Zug nach zu bezollenden Waren durchsuchen wollen, aber letztendlich bauen sie eine mobile Kontrollstation im Speisewagen auf. Nach und nach holt uns der Schaffner in den Waggon, sodass wir ohne längeren Halt an der iranischen Grenze „abgestempelt“ werden. Weniger Service gibt es dann auf der türkischen Seite. Bei Eiseskälte müssen alle Passagiere und das Personal den Zug verlassen, um dann an zwei Schaltern ihre Reisepässe kontrollieren zu lassen. Das dauert natürlich, sodass sich unser Zugpersonal mit ein paar Grenzbeamten mit einem Tischtennisturnier in einem der Aufenthaltsräume die Wartezeit vertreibt.   </p>
<p>Kaum haben wir die türkische Grenze überquert, sieht man die iranischen Frauen auf einmal nur noch in Jogginganzug und ohne Kopftuch, statt vorhergehenden schicken Mäntel und Schals um die Köpfe. Für mich heißt es dann nicht nur Abschiednehmen von meinen Mitreisenden, sondern auch die Beine in die Hand zu nehmen. Denn in Van angekommen bleiben mir nur 20 Minuten um vom Bahnhof zum rund 500m entfernten Busbahnhof zu kommen, um dort den allerletzten Bus des Tages zu bekommen. </p>
<p><iframe width="700" height="600" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps/ms?msa=0&amp;msid=215128457229663945284.0004b662aa656e81bfb49&amp;ie=UTF8&amp;t=m&amp;vpsrc=6&amp;ll=37.370157,46.669922&amp;spn=10.471294,15.358887&amp;z=6&amp;output=embed"></iframe></p>
<p>Außer Puste und kurz vor einer Hustenattacke aufgrund der Kälte – Minus 20 Grad – schaffe ich es natürlich rechtzeitig und der Bus ist glücklicherweise auch noch nicht ausgebucht. Beruhigt kann ich im warmen Bus mit dem Ziel Erzurum schlafen. Die Stadt erreichen wir am Freitagmorgen. Von hier wollte ich eigentlich Richtung Kars gen Georgien trampen, doch kurzerhand ergibt sich eine sehr attraktive Alternative und gleichzeitig größte Fehlentscheidung der ganzen Reise, wie sich nur wenig später herausstellen sollte: ein Direktbus nach Tbilissi für 80 Lira, nur 30 Minuten nach meinem Ankommen.<br />
Doch nun beginnt erst die wahre Odyssee: Bereits wenige Kilometer hinter Erzurum gibt der Bus seinen Geist auf. Während man fünf Stunden versucht das Problem zu beheben – unter der Zuhilfenahme eines anderen Reisebusses, der Polizei und eines LKWs – machen einige Mitfahrer ein Lagerfeuer am Straßenrand, um der Kälte zu entfliehen. Nach dieser eher behelfsmäßigen Reparatur geht es dann an diesem Freitag immerhin bis Göle, wo der Bus ein zweites Mal abnippelt. </p>
<p>Es scheint ein Problem mit dem Drucksystem des Busses vorzuliegen. Mit Treckern einiger Bauern versucht man zwar den Bus wieder zum laufen bzw. anspringen zu bewegen. Doch mehr als ihn zum Straßenrand zu schleppen ist heute nicht mehr drin. Einige Passagiere haben Glück, für sie werden Marschrutkas in ihre türkischen Städte bereitgestellt. Doch ein iranisches Ehepaar, genauer gesagt Aseris und deswegen des türkischen mächtig, und ich haben doppelt Pech. Denn unser Gepäckfach bleibt aufgrund des zu geringen Druckes geschlossen und auch nach Tbilissi fährt kein Minibus. Man deutet uns an, doch in einem Hotel zu übernachten. Ich versuche verständlich zu machen, dass das zwar wohl nicht anders geht, ich aber auf keinem Fall bereit bin jenes zu bezahlen. Auf türkisch gibt man mir zu verstehen, dass das schon okay ist. </p>
<p>Die Sache scheint damit fürs erste für mich erledigt, zumindest für die Nacht. Doch am nächsten Morgen – Samstag – sind die Probleme natürlich immer noch nicht aus der Welt geschafft. Der Bus wartet bis Mittag(!) immer noch auf seine Reparatur und das Hotel soll natürlich auch durch mich bezahlt werden, ich weigere mich beharrlich. Und auch das iranische Ehepaar, Hussein und Simya, solidarisiert sich mit mir. Sie sagen, dass ich ab da an ihr Sohn sei und das ja unser gemeinsames Problem sei. Auch geben sie mir Essen und natürlich iranische Nüsse. </p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0233.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2012/01/DSC0233.jpg" alt="" title="_DSC0233" width="700" height="466" class="alignnone size-full wp-image-1710" /></a></p>
<p>Irgendwann am Nachmittag ist dann aber doch der Bus zumindest einigermaßen fahrbereit, für die nur doch drei übrig gebliebenen Fahrgäste. Immerhin weitere 50 Kilometer schafft der Bus es heute, ehe er abermals zusammenbricht. Wieder wird der Bus mit einem Trecker zu einer Tankstelle geschleppt, wo die mittlerweile fünf mitfahrenden Angestellten des Reiseunternehmens nun endlich ernsthaft versuchen das Problem zu beheben. Um 22 Uhr scheint dann der Bus wirklich wieder fit zu sein – Tbilissi rückt also wieder in den Bereich des möglichen. Aufgrund der zahlreichen Aussetzer kommt aber diesmal ein weiterer Hinderungsgrund hinzu: der Grenzübergang bei Posof ist nachts geschlossen. So werden wir abermals gezwungen in einem Hotel – nur 14 Kilometer von Georgien entfernt – zu übernachten. </p>
<p>Nun eskaliert die Sache abermals, als man mich zwingen will die Rechnung zu übernehmen. Das lasse ich mir nicht gefallen, wünsche dem iranischen Paar noch viel Glück und Erfolg und danke ihnen für die Unterstützung, sowie dem Busunternehmen die Krätze an den Hals.</p>
<p>So verlasse ich als „freier Mann“ das Hotel und wärme mich erstmal bei einer Tasse Tee bei einem Tankstellenagestellten auf. Wenig später suche ich mir eine günstigere Bleibe für die Nacht, in der ich prompt von feiernden Türken auf ein Bier eingeladen werden. Nur der Weit, der selber ins Bett möchte, beendet den feucht-fröhlichen Abend. Am Sonntagmorgen treibt mich dann mein Handywecker aus dem Bett, gegen 8.30 Uhr stehe ich an der Straße, um den restlichen Weg bis nach Tbilissi zu trampen. Die Straße ist zwar kaum befahren, doch bereits das allererste Auto nimmt mich ein paar Kilometer mit, dass zweite bringt mich bis zur Grenze. Mit einem herzlichen „Gamardschoba!“ freue ich mich nicht nur wieder zurück in Georgien zu sein, auch die Grenzbeamten in der nagelneuen Kontrollstelle frohlocken ob der einzigen Kundschaft. </p>
<p>Auf der anderen Seite kommt dann auch gleich ein Taxi, was mich abermals für einen Fantasiepreis in die nächst größere Stadt, Akhaltsikhe, bringt. Dort halte ich den Daumen raus, um nach gut einer Stunde Standzeit einen direkten Lift mit zwei Geschäftsmännern in die georgische Hauptstadt zu bekommen. Nur wenige hundert Meter von „daheim“ werfen sie mich raus und ich kann endlich, am Sonntagnachmittag, das erste georgische Bier des neuen Jahres öffnen: „Gagimardschos!“  </p>
<p><strong>In eigener Sache und zur Klarstellung: Mit meinem – äußerst subjektiven – Reisebericht möchte ich nichts beschönigen, vor allem was die Menschenrechtslage oder die Politik des Landes angeht (eine Bewertung steht mir auch gar nicht zu). Es ging mir allein darum, dass der Iran nicht <em>der Iran</em> ist und das die Menschen – wie überall – sich äußerst selten mit den Regierenden und/oder Herrschenden gleichsetzen lassen. Das trifft vielleicht dort sogar noch mehr zu als in Europa, was mir durch zahlreiche persönliche Gespräche mitgeteilt wurde. Letztendlich hoffe ich, dass sich nicht nur mein Horizont erweitert hat und ich die Schönheit und die Herzlichkeit der Menschen dieses Landstriches etwas zeigen konnte. Irgendwelche Befürchtungen kann man nur haben, wenn man die Augen und den Geist nicht öffnet.</strong></p>
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		<title>Weihnachten und Silvester fällt dieses Jahr aus</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/12/weihnachten-und-silvester-fallt-dieses-jahr-aus/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 14:48:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dies ist der Beginn einer längeren Geschichte, die erst im Januar erzählt werden kann&#8230; Ich verabschiede mich bis dahin, wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Man sieht, liest und hört von sich im nächsten Jahr!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/12/DSC8838.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/12/DSC8838.jpg" alt="" title="_DSC8838" width="700" height="427" class="alignnone size-full wp-image-1524" /></a><br />
Dies ist der Beginn einer längeren Geschichte, die erst im Januar erzählt werden kann&#8230; Ich verabschiede mich bis dahin, wünsche ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch. Man sieht, liest und hört von sich im nächsten Jahr!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Durch die Nacht: 21 Stunden Bonn &#8211; 19 Stunden Autobahn</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2011 12:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Freitag] Man fährt nicht einfach so grundlos nach Bonn. Aber für mich war es Grund genug wegen der Libereco-Mitgliederversammlung den weiten und vor allem schwierigen Weg gen Westen auf mich zu nehmen. Schon die Hinfahrt starte mit einer zweistündigen Verzögerung in Jena. Es halten zwar genug Autos an mit denen ich nach Stadtroda, Leipzig oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/04/on-the-road-back.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/04/on-the-road-back.jpg" alt="" title="Raststätten" width="700" height="531" class="alignnone size-full wp-image-933" /></a><br />
<strong>[Freitag]</strong><br />
Man fährt nicht einfach so grundlos nach Bonn. Aber für mich war es Grund genug wegen der <a href="http://www.lphr.org">Libereco</a>-Mitgliederversammlung den weiten und vor allem schwierigen Weg gen Westen auf mich zu nehmen. Schon die Hinfahrt starte mit einer zweistündigen Verzögerung in Jena. Es halten zwar genug Autos an mit denen ich nach Stadtroda, Leipzig oder Österreich hätte mitfahren können, doch erste der neunte “Anhalter” fährt dann auch in die richtige Richtung gen Erfurt. Kurz vor selbigem, in Eichelborn, schnappt mich ein nettes polnisches Ehepaar. Der Mann ist Tierarzt und auf dem Weg von Szczecin nach Darmstadt, um dort ein Röntgengerät für seine Praxis billig zu erstehen – und natürlich auch die Verwandten zu besuchen. So trennen sich unsere Wege kurz vor Gießen, wo der kniffligste Part der Reise darin besteht, die Bundesstraße nach Koblenz zu meistern, um nicht den Bogen über Frankfurt fahren zu müssen.<br />
<strong><span id="more-931"></span></strong><br />
Wie es der Zufall so will, nahm mich nach einiger Wartezeit ein Jenoptiker mit, der auf der wöchentlichen Heimfahrt ist und mich letztendlich bis Montabaur mitnehmen kann. Nahezu perfekt, denn von dort sollten doch die letzten 80 km bis Bonn kein Problem mehr sein, oder?</p>
<p>Doch weit gefehlt, denn an der Raste scheint ein internationales Autofahrertreffen der Niederländer, Belgier und Luxemburger stattzufinden – und die wollen natürlich alle in eine andere Richtung. Aber nach mehr als einer Stunde erwartet mich der letzte und beste Lift des Tages. Hendrik, Kölscher IT-Techniker und eigentlich auf dem Weg zu seiner wartenden Frau samt Kind, bringt mich bis vor die Haustür meines Hosts. Großes Kino!</p>
<p>Der Aufenthalt in Bonn ist schnell erzählt: leckeres Abendbrot, Wein, Rhein- und Stadtspaziergang, Nachtruhe, leckeres Frühstück, Mitgliederversammlung, jede Menge Input, leckere Pizza.</p>
<p><strong>[Samstag/Sonntag]</strong><br />
Nach der Pizza verabschiede ich mich von den anderen “Liberecos” und mache mich zur vorher herausgesuchten Raststätte bei Siegburg. Für 4,40€ bringt einen die Straßenbahn vom Bonner zum Siegburger Hauptbahnhof. Nach einer gut 25-minütigen Wanderung durch eine typisch westdeutsche Innenstadt gelangt man dann direkt zu dem hinter einer Einfamilienhaussiedlung gelegenen Rasthof. Schon nach kurzer Wartezeit nehmen mich Mutter und Sohn mit. Kurz überlege ich, ob ich mit ihnen bis nach Neustadt/Saale fahre und es von dort gen Norden versuche. Allerdings erscheint mir das ganze als zu großer Umweg, sodass es für uns nur bis zur letzten Raste vor der Abzweigung gen Gießen geht. Ich spekuliere noch auf die kurze Tour über die Bundesstraße wie bei der Hinfahrt. Wieder dauert es länger, man bietet mir zwar Mitfahrgelegenheiten nach Heidelberg oder auch München an, doch erst als es dunkel wird, entscheide ich mich endgültig für den Umweg über Frankfurt – sicher ist sicher und besser fahren als rumstehen. </p>
<p>Zum Glück klappt der Bogen und ich stehe mit einem weiteren Lift schon mal auf der “richtigen” Autobahn Richtung Gießen/Erfurt. Leider scheint die Raststätte eher der letzte Anlaufpunkt zum Alkoholnachschub für alle Frankfurter Partypeople zu sein, also dass dort ernsthaft jemand anhält um zu tanken. Kurz nach zwölf Uhr, klappt es dann unverhoffterweise doch und ein sympathischer Hanseat bringt mich ein großes Stück der Heimat näher. Kurz vorm Kirchheimer Dreieck biegt er aber nach Kassel ab, sodass ich an der einsamten Tankstelle der ganzen Tour lande. </p>
<p>Der türkische Pächter freut sich auf etwas Gesellschaft, entgegnet mir aber gleich, “dass hier in der Nacht von Samstag auf Sonntag nix los ist.” Er soll Recht behalten, kaum ein Auto hält pro Stunde Wartezeit. Irgendwann gegen drei kommt dann meine große Chance: ein Berliner Pritschenwagen mit zwei jungen Burschen. Mit einem Becher Kaffee kann ich die beiden überreden, mich bis nach Jena mitzunehmen (dankensweterweise muss ich beim Pächter auch nur zwei anstatt drei bezahlen – er hatte wohl Mitleid mit mir). Zwar ist es mit Philipp und Andi, zwei Veranstaltungstechnikern auf der Rückfahrt von einer Messe, eng im Führerhaus und auch die Spitzengeschwindigkeit übersteigt selten die 120, aber letztendlich komme ich dann doch noch zu einer akzeptablen Zeit in Jena an. Um 5.00 Uhr zwitschern dort schon die Vögel und auch einige angeheiterte Leute steigen aus der Bahn in Lobeda. Ich bin daheim.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Tuzla &#8211; Belgrad &#8211; München &#8211; Jena</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Mar 2011 13:27:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Backpacking]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien & Herzegowina]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Belgrader Nacht Ein freundlicher Handwerker bringt mich die letzten Kilometer bis nach Jena. Nur noch ein paar Minuten Wartezeit an der Straßenbahn-Haltestelle in Lobeda und ich bin wieder zu Hause. Schneller als gedacht und geplant, aber die daheim liegen gebliebene Arbeit will bewältigt werden. Kurz rekapituliere ich die vergangenen fünf Tage. Nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/03/DSC6740.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/03/DSC6740.jpg" alt="" title="Durch die Belgrader Nacht" width="700" height="465" class="alignnone size-full wp-image-882" /></a><br />
<em>Durch die Belgrader Nacht</em></p>
<p>Ein freundlicher Handwerker bringt mich die letzten Kilometer bis nach Jena. Nur noch ein paar Minuten Wartezeit an der Straßenbahn-Haltestelle in Lobeda und ich bin wieder zu Hause. Schneller als gedacht und geplant, aber die daheim liegen gebliebene Arbeit will bewältigt werden. Kurz rekapituliere ich die vergangenen fünf Tage.<br />
<strong><span id="more-881"></span></strong><br />
Nach dem Wochenende in Tuzla fährt mich Maja zum Busbahnhof, wo sich nach einem letzten Tee unsere Wege trennen. Es wartet die vierstündige Busfahrt von Tuzla in die serbische Haupstadt, Belgrad, auf mich. Der Schnee wird weniger, die Sonnenstrahlen mehr, je länger der Bus durch die Pampa fährt. Etwas mulmig ist mir beim Warten an der Grenze, weil ich mich nirgends registriert habe, wie man es angeblich und offiziell machen sollte. Aber es gebt keinen Stress und keinerlei Probleme &#8211; Stempel ins rote Heftchen und fertig. Waren die bisherigen besuchten Städte eher kleinere Großstädte, so ist Sarajevo kaum größer als Erfurt, so lande ich in Belgrad in mitten einer pulsierenden Metropole &#8211; das heißt etliche Tram- und Buslinien, McDonalds-&#8221;Restaurants&#8221; und Designerläden. </p>
<p>Mit meinen Hosts, Vanja und Stefan, treffe ich mich auf dem Platz der Republik. Es folgt eine kurze Stadtbesichtigung &#8211; Einkaufsmeile, Ausblick auf den Zusammenfluss von Save und Donau und die Belgrader Festung. Am Ende warten einige Bierchen in einem Cafe. Der Abend ist schnell erzählt, denn nach dem Einkauf des Abendbrotes und viel Bier wird in Stefans Wohnung bis in die Morgenstunden gefeiert. Dem entsprechend sieht dann auch die Tagesplanung am darauf folgenden Montag aus. Neben dem obligatorischen Kaffee bzw. Teegenuss wird nur dem serbisch-orthodoxen Tempel des Heiligen Sava ein Besuch abgestattet. Dieser ist eines der größten Gotteshäuser der Welt, außen in weißem Marmor gehalten, innen einer Industriehalle gleichend &#8211; der Tempel wird wohl nach der endgültigen Einweihung vor sieben Jahren noch etliche Jahre im Bau sei. Der letzte Abend für mich auf dem Balkan wird zusammen weiteren Belgrader Couchsurfern und Freunden mit einer letzten Runde Slivova Rakija begossen.</p>
<p>Somit fällt nicht nur das Abschiednehmen, sondern besonders auch das Aufstehen am nächsten Morgen schwer. Von den letzten Dinar versorge ich mich in einem Konsum nahe des Busbahnhofes mit Essen und Getränken für die Rückfahrt nach Deutschland. Zurück am Abfahrtsort werde ich dann gebeten, mir doch ein Berechtigungsticket zum Betreten der Bussteige, zu kaufen. Natürlich kann ich dies nicht beim Sicherheitspersonal erstehen, sondern muss mich erst mühsam und mit Essentüten bepackt zum Schalter durchkämpfen (lustigerweise heißen diese auch auf serbo-kroatisch &#8220;šalter&#8221;). Zum Glück klappt es auch dort mit der Verständigung und 130 Dinar später habe ich das wichtige Stück Zettel in der Hand. Die nun wirklich allerletzten serbischen Geldscheine trete ich dann an den Busfahrer für mein Gepäck ab &#8211; aber das Prozedere kannte ich ja schon.</p>
<p>Wie immer fährt der Bus pünktlich ab, es geht in Richtung Norden über Novi Sad und Subotica gen Ungarn. Kurz vor der Grenze geht dann der Klingelbecher rum und ich sehe mich gezwungen nun auch meine letzten bosnischen Münzen als Bakschisch für den reibungsloseren Übertritt der Grenze abzutreten. Bei den serbischen Beamten scheint das auch ganz gut zu klappen, die EU-Außengrenze erweißt sich aber als hartnäckiger. </p>
<p>Denn einem Businsassen wird die Einreise verwehrt, andere Reisende, darunter auch eine Oma, müssen aussteigen und sich ihre Koffer durchsuchen lassen. Das Ganze dauert natürlich seine Zeit. Nach zwei Stunden haben die Ungarn genug gesehen &#8211; sowie mich zum Glück in Frieden gelassen &#8211; und wir können endlich weiterfahren. Ab und zu hält der Bus noch an einem Restaurant in der Puszta, doch letztendlich bekomme ich aufgrund des akuten Schlafmangels der vergangen Tage nicht mehr allzu viel mit. Erst als ich kurz aufwache und beim vorbeifahren das Schild &#8220;Wasserschutzgebiet&#8221; erahnen kann, weiß ich: zurück in Deutschland.</p>
<p>Leider viel zu früh, denn anstatt der planmäßigen Ankunft um 4.00 Uhr in der Nacht, sind wir trotz der Wartezeit an der Grenze Eineinhalbstunden eher in München. Dort bestätigt sich einmal mehr mein Bild zum Öffentlichen Personennahverkehr in der bayrischen Landeshauptstadt: die S-Bahnen auf der Stammstrecke(!) fahren noch nicht und auch die Tram verpasse ich kurz. Also heißt es fast eine Stunde in der Nacht ausharren, denn natürlich kann man von einer Millionenstadt nicht erwarten Nachtlinien im Halbstundentakt zu befahren, wie beispielsweise in einer &#8220;Provinzstadt&#8221; wie Jena&#8230; </p>
<p>Zu dieser gelange ich dann, nach einem Erholungstag, wieder per Daumen. Nach etwa 20 Minuten Wartezeit, am altbewährten Trampspot am Nordfriedhof, nimmt mich Eileen mit. Eine zwar etwas chaotische, aber überaus gesprächige und nette Mittdreißigerin. Auf der Fahrt bis zum Hermsdorfer Kreuz wird sie dann noch Tante, nicht nur Jubiläum für sie. Die fehlenden gut 20 Kilometer von der Tankstelle bis in die &#8220;Saalemetropole&#8221; bleiben dann auch diesmal nur eine kleine Hürde.</p>
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		<title>Mostar – Sarajevo</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Feb 2011 17:40:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Komme von rechts, möchte nach links (und kyrillisch schreiben nur die &#8220;nationalistischen Serben&#8221; &#8211; so sagt man&#8230;) Dass Sergej Babarez beim FC Hansa kickte, wusste sogar mein erster Lift des heutigen Tages. Nach zwei Stunden bei eisigem Wind erbarmte er sich und nahm mich von Mostar bis nach Jablanica mit, immerhin. Leider sprach er nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/DSC6559.jpg"><img src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/DSC6559.jpg" alt="" title="Strassenschild" width="700" height="368" class="alignnone size-full wp-image-865" /></a><br />
<em>Komme von rechts, möchte nach links (und kyrillisch schreiben nur die &#8220;nationalistischen Serben&#8221; &#8211; so sagt man&#8230;)</em></p>
<p>Dass Sergej Babarez beim FC Hansa kickte, wusste sogar mein erster Lift des heutigen Tages. Nach zwei Stunden bei eisigem Wind erbarmte er sich und nahm mich von Mostar bis nach Jablanica mit, immerhin. Leider sprach er nur ein paar Brocken Deutsch und seinen Namen habe ich auch vergessen. Zumindest kannte er München und Frankfurt, weil er dort jeweils auch eine Zeit lang wohnte, und dazu noch einige Fußballvereine, den Rostocker eben bedingt durch den bosnischen Nationalspieler. Mehr gibt die Unterhaltung nicht her. Ich freue mich einfach im warmen Auto zu sitzen, er mosert während der Fahrt immer wieder über die Arbeitslosigkeit, ich kann dazu nicht viel sagen. Nur bei den steil emporsteigenden Bergen sind wir einer Meinung. Er findet sie „schön“, ich persönlich würde sogar traumhaft sagen, wären sie nicht alle total vermint.<br />
<strong><span id="more-863"></span></strong><br />
Darüber klärt mich spätestens mein zweiter Lift auf, der mich schon nach kurzer Wartezeit bis zu seiner Heimatstadt Konijc mitnimmt. Bis dahin verkleinert Elmir, so sein Name, meine Wissenslücken über das Land (alles im Land ist dreigeteilt zwischen Bosniaken, Kroaten und Serben – es gibt sogar drei Fußballpräsidenten) und schenkt mir am Ende unserer viel zu kurzen Reise sein (geschichts- und politikwissenschaftliches) Buch über Bosnien und Herzegowina. Dieses ist auf Deutsch und Elmir bekam es auch schon von den deutschen Soldaten geschenkt, für die er noch bis zum März arbeiten wird. Danach zieht das Kontingent endgültig ab und der ehemalige Übersetzer, Dolmetscher und Kontaktmann wird Deutschlehrer.</p>
<p>Denn die werden hier immer mehr gebraucht. Deutschland, so erzählt er mir, gilt als ‚Traumlandʻ nicht nur der bosnischen Jugend, auch er lebte als Kind während des Bürgerkriegs für sechs Jahre in Darmstadt. Vielleicht ist auch deswegen jedes zweite Auto ein 2er Golf, wobei Elmir behauptet, dass man dessen Ersatzteile sogar beim Bäcker bekäme. Zum Abschied werde ich noch zu einem Tee eingeladen, so viel Zeit muss sein.</p>
<p>Armin ist dann mein nächster und letzter Lift für heute. Zuerst scheint er mir etwas suspekt. Nicht nur, dass er einen silbernen Audi A4 Quattro mit einem Kennzeichen aus Iowa (dem US-Bundesstaat!) fährt, nein, die erste Frage die er mir mit breitem amerikanischem Akzent stellt ist, ob ich denn ein Terrorist sei – immerhin kann ich auch diese Frage mit gutem Gewissen verneinen. Es stellt sich schnell heraus, dass Armin kein US-Soldat ist und auch nie einer war. Er ist im Gegenteil ein gebürtiger Bosniake, der bis vor einem Monat in Iowa lebte und arbeitete – die bosnischen Frauen hätten ihn dann wieder in die Heimat zurückgetrieben, erzählt er mir. In seiner Heimatstadt Sarajevo bringt er mich dann bis ins Stadtzentrum (genau an den Ort, wo 1914 Franz Ferdinand erschossen wurde und damit quasi der Erste Weltkrieg ausgelöst wurde) zu meinem Host, mit dem er telefonisch den Treffpunkt abgesprochen hat. Gastfreundlichkeit as it’s best, aber was will man auch anderes erwarten, wenn sich ‚osteuropäische mit islamischen Eigenheiten vermengenʻ…  </p>
<p><em>Anmerkung: Als Bosnier werden heute die Einwohner Bosniens oder die Bürger Bosnien-Herzegowinas bezeichnet; Bosniaken bedeutet, vereinfacht gesagt seit der Zeit Jugoslawiens, Ethnie der ‚bosnischen Muslimeʻ.</em></p>
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		<title>On the road again &#8211; Durch den Westbalkan</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 10:01:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das wichtigste: Karte, Rückfahrticket und Reisepass (Fotoapparat nicht zu vergessen!) Kommenden Sonntag geht es nach fast genau einem Jahr wieder auf Tour. Im Gegensatz zur letzten Tour um die Ostsee, geht es diesmal in den Süden, denn der westliche Balkan will durchreist werden. Per Daumen geht’s nach München und von dort aus Zeitgründen mit dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/DSC6426.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-832" title="Symbolfoto" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/DSC6426-1024x679.jpg" alt="" width="700" height="464" /></a><br />
<em><em>Das wichtigste: Karte, Rückfahrticket und Reisepass (Fotoapparat nicht zu vergessen!)</em></em></p>
<p>Kommenden Sonntag geht es nach fast genau einem Jahr wieder auf Tour. Im Gegensatz zur letzten Tour um die Ostsee, geht es diesmal in den Süden, denn der westliche Balkan will durchreist werden. Per Daumen geht’s nach München und von dort aus Zeitgründen mit dem Bus nach Mostar, Bosnien und Herzegowina. Eine Stadt, die ich schon immer mal besuchen wollte, allein weil sich an deren Wahrzeichen, der <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/d/d6/Mostar_bridge_a.1892.jpg">Stari Most (Alte Brücke)</a>, der Osten mit dem Westen und das Christentum mit der islamischen Welt unmittelbar zu verbinden scheint. Zudem ist es für mich irgendwie DAS Symbol des Bosnienkrieges bzw. der Jugoslawienkriege überhaupt sowie ein wichtiger Erinnerungsort für das heutige Zusammenleben der Menschen überall in Ex-Jugoslawien. Nachdem die Brücke 1993 zerstört wurde, ist sie seit 2004 wieder in ihrem alten Zustand anzuschauen.<br />
<strong><span id="more-801"></span></strong><br />
Über die bosnische Hauptstadt Sarajevo und die Industriestadt Tuzla soll es dann nach Serbien gehen, wo Stopps in Belgrad und Novi Sad, beide an der Donau, fest eingeplant sind. Auf dem (Rück-)Weg nach Zagreb, von wo ich mit dem Zug direkt nach Jena fahren werde, will ich noch in der Universitätsstadt Osijek Halt machen. Wenn alles wie geplant klappt, dann habe ich zwischen den Reisetage immer einen Tag Pause in den jeweiligen Orten. Aber natürlich sind solche Pläne immer dazu da, gebrochen zu werden!</p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/route1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-804" title="Route Westbalkan" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/02/route1.jpg" alt="" width="700" height="535" /></a><br />
<em>Die geplane Route, ca. 1000km: A &#8211; Mostar, B &#8211; Sarajevo, C &#8211; Tuzla, D &#8211; Belgrad, E &#8211; Novi Sad, F &#8211; Osijek, G &#8211; Zagreb</em></p>
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		<title>München &#8211; Jena</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Sep 2010 16:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es muss für die Wahlhelfer im 5. Wahlbezirk, Jena-Zentrum, deprimierend sein. Da verliert der FCC kurz zuvor in der 3. Liga und dann mache ich noch mein Kreuzchen so schnell, dass die drei Anwesenden gar nichts richtig zu tun bekommen. Ein kurzer Blick auf die Wahlberechtigten-Liste lässt erahnen, dass die Wahlbeteiligung bei dieser Stichwahl zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss für die Wahlhelfer im 5. Wahlbezirk, Jena-Zentrum, deprimierend sein. Da verliert der FCC kurz zuvor in der 3. Liga und dann mache ich noch mein Kreuzchen so schnell, dass die drei Anwesenden gar nichts richtig zu tun bekommen. Ein kurzer Blick auf die Wahlberechtigten-Liste lässt erahnen, dass die Wahlbeteiligung bei dieser Stichwahl zur Ortsteilbürgermeisterwahl wohl die Wahl von vor zwei Wochen noch unterbieten wird &#8211; damals waren <a href="http://www.jenapolis.de/76102/so-waehlten-die-jenaer-in-den-ortsteilen-zentrum-sued-west-und-kernberge/">17,59 %</a> der Wahlbeteiligten in meinem Bezirk zur Urne gegangen (ein anderer Jenaer Blogger machte heute ähnliche Erfahrungen: <a href="http://traumfaenger.wordpress.com/2010/09/12/wahl-in-jena/">&#8220;Wahl in Jena – und keiner geht hin….&#8221;</a>) Soweit so gut zur Lokalpolitik. Weitaus interessanter als das Wahlergebnis morgen, war die Heimfahrt heute!<br />
<strong><span id="more-590"></span></strong><br />
Zum erstenmal ohne Rucksack, sondern etwas dekadent mit Rolltasche stand ich am Münchner Nordfriedhof mit meinem hastig zusammengemalten &#8220;Berlin&#8221;-Schild.  Zuerst nahm mich Braham aus der Münchner City bis kurz hinter Ingolstadt mit. Er flüchtete 1985 aus politischen Gründen aus dem Iran und ist seitdem als Fotograf tätig. Damit hatten wir natürlich gleich eine Gesprächsbasis. Spezialisiert hatte er sich auf die scheinbar große persische Community, die in der bayrischen Hauptstadt lebt. München lobte er ob der Sauberkeit und der geringen Kriminalität. Mein nächster Lift stimmte mit der Meinung überhaupt nicht überein. Julian, <a href="http://soundcloud.com/machinemakesnoise">hauptberuflicher DJ</a>, war gerade auf dem Rückweg von einem Auftritt aus einem alternativen Club, bei dem das einzig alternative die &#8220;fehlende Tapete an den Wänden&#8221; gewesen sei &#8211; als Berliner war er natürlich ganz andere Schuppen gewohnt. Zwar zählen Dubstep und Minimal nun nicht zu meinen Favorits, doch die Einblicke die er mir in sein &#8220;Jet-Set-Leben&#8221; zwischen London, New York und Berlin gab, waren schon sehr interessant. Die lustigste Anekdote war die, dass er vor Jahren mal bei einer Bambi-Aftershow-Party auflegte und dort mit einer Dame näher in Kontakt kam. Als er zwischendurch an einer Tanke hielt, fiehl ihm das Titelbild eines Magazins gleich ins Auge &#8211; der aktuelle Playboy &#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong><br />
Das Wahlergebnis ist raus. In drei der vier heutigen Stichwahlen setzte sich der jeweilige Kandidat der Grünen durch.  So auch im Wahlbezirk Jena-Zentrum, bei der die Wahlbeteiligung sogar noch unter 10% blieb:<br />
Kristian Philler (Grüne): 315 Stimmen ergibt 56,65%<br />
Christian Gerlitz (SPD): 241 Stimmen ergibt  43,35%<br />
<a href="http://www.jenapolis.de/78187/die-wahlergebnisse-zur-stichwahl-fuer-die-vier-ortsteilbuergermeister-stehen-fest/">Quelle</a></p>
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		<title>Jena &#8211; München</title>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 17:38:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Statt zu frühstücken, entscheide ich mich die Reisreste im Kühlschrank vor dem verlängerten Wochenende noch aufzubrauchen. Also schnell in den Edeka und die nötigen Zutaten für Chilli con Carne besorgt. Ehe ich mich versehe ist es auch schon kurz nach eins. Rucksack übergeworfen, rein in die Straßenbahn und bei warmen Temperaturen mein &#8220;Glücks-München-Schild&#8221; gen Stadtrodaer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Statt zu frühstücken, entscheide ich mich die Reisreste im Kühlschrank vor dem verlängerten Wochenende noch aufzubrauchen. Also schnell in den Edeka und die nötigen Zutaten für Chilli con Carne besorgt. Ehe ich mich versehe ist es auch schon kurz nach eins. Rucksack übergeworfen, rein in die Straßenbahn und bei warmen Temperaturen mein &#8220;Glücks-München-Schild&#8221; gen Stadtrodaer Straße ausgerichtet.</p>
<p>Dauert auch nicht lange, da hält Markus mit Fürstenfeldbrucker Kennzeichen an &#8211; innerlich schon helle Freude &#8211; aber leider muss Markus nicht ganz so weit. Er ist Vermieter zweier Wohnhäuser in Jena, speziell für studentische Bedürfnisse &#8211; so soll ich es zumindest weitererzählen. Dufter Typ, ist selber früher immer getrampt, erzählt viel aus seinem interessanten Lebenslauf und kommt immer wieder auf seine WG-Zimmer und Appartments zurück. Da ich leider diesbezüglich sehr gut bedient bin (und er natürlich woanders hin muss) lasse ich mich an einer Raste bei Ingolstadt rauswerfen.</p>
<p>Die Sonne scheint. Auch deswegen habe ich kein Bock auf Anquatschen und die ewig selben Ausreden. Also wieder das Schild raus. Nach nen paar Minuten hält ein Erlanger Studentenpärchen auf dem Weg nach Hause. Der Twingo ist zwar klein, dafür kennen sich die beiden aber sehr gut aus und umkurven den allfreitaglichen Stau rund um München souverän. Kurz nach sechs stehe ich dann an der S-Bahn-Station Lochhausen. Wie immer muss man natürlichlich warten, aber dafür brauch ich nur nen Kurzstreckenticket bis Pasing zu lösen. Ich belohne mich nach der Ankunft mit einem Eis und schlendere den Pfingsferien entgegen &#8230;</p>
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		<title>Mit dem Daumen nach Magadan</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 12:44:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[© Ralf Platschkowski Mit einem Pappschild und herausgestrecktem Daumen stehen sie am Straßenrand. Egal ob man sie Tramper, Anhalter oder Autostopper nennt, es geht ihnen immer um das Reisen ohne Zwänge, oft ohne ein richtiges Ziel und immer ohne Geld. Ob nur schnell von der Freundin nach Hause, quer durch Russland oder gleich um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://www.flickr.com/photos/platschi/3748203573/" target="_blank"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2524/3748203573_97f53fe266.jpg" alt="Hitch-Hiker" /></a><br />
<em>© Ralf Platschkowski</em></p>
<p><em>Mit einem Pappschild und herausgestrecktem Daumen stehen sie am Straßenrand. Egal ob man sie Tramper, Anhalter oder Autostopper nennt, es geht ihnen immer um das Reisen ohne Zwänge, oft ohne ein richtiges Ziel und immer ohne Geld. Ob nur schnell von der Freundin nach Hause, quer durch Russland oder gleich um die ganze Welt wie die russische Tramperlegende Alexey Vorov. Trampen ist so einfach und ein einmaliges Erlebnis, auf geht’s!</em></p>
<p>Trampen ist nirgends absolut sicher“, meint Philipp Seefelder. Er muss es wissen, denn ganz ohne Karte, nur mit Rucksack und Zelt ausgerüstet, ist er zweieinhalb Monate von Murmansk nach Magadan – und zurück nach Deutschland – getrampt. Ein echtes Abenteuer, so Seefelder: „Die Russen haben zwar entgegen der Hollywoodpropaganda kein ‚böses Gen‘, jedoch sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass Russlands Fernstrassen oft nur zweispurige Pisten ohne Asphalt sind, die durch unendliche Wälder führen.“</p>
<p><strong><a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/prj/drj/top/url/de5762254.htm" target="_blank">&gt;&gt;&gt;Weiterlesen auf to4ka-treff.de</a></strong></p>
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		<title>Warschau &#8211; Jena &#8211; München</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 21:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Um die Ostsee]]></category>
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		<description><![CDATA[Nebel und schlechte Laune sind die Vorboten die uns in Warschau empfangen. Neben der Nässe ist es vor allem Madlenes verlorener Pass, an dessen Verlust ich zugegebenermaßen die Hauptschuld trage, der uns die Ankunft zur letzten Station unserer Reise gehörig vermiest. Da wir an diesem Samstag(-früh-)morgen noch nicht sofort bei Krzysztof, unserem Couchsurfer, aufkreuzen wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/4441305934/" title="Warschau von unblogbar.org // Marco Fieber bei Flickr"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4022/4441305934_3049635c5a.jpg" width="500" height="333" alt="Warschau" /></a><br />
Nebel und schlechte Laune sind die Vorboten die uns in Warschau empfangen. Neben der Nässe ist es vor allem Madlenes verlorener Pass, an dessen Verlust ich zugegebenermaßen die Hauptschuld trage, der uns die Ankunft zur letzten Station unserer Reise gehörig vermiest. Da wir an diesem Samstag(-früh-)morgen noch nicht sofort bei Krzysztof, unserem Couchsurfer, aufkreuzen wollen, genießen wir erst einmal ein polnisches Bäckerfrühstück. Kurz nach neun Uhr bringen wir dann unsere Sachen unter und gönnen uns eine Dusche. Wir sind nicht die einzigen Gäste die die Couch(s) des ehemaligen Journalisten nutzen dürfen, so ist auch Max aus Berlin ein Gast bei Krzysztof. </p>
<p>Max schließt sich uns an, um unter lokaler Führung von Madlenes ehemaligem Mitbewohner Mihal die Warschauer Innenstadt zu erkunden. Die stellt sich als weitaus facettenreicher heraus, als zuerst angenommen. Denn nicht das gesamte Stadtzentrum fiel dem Krieg zum Opfer, sodass noch viele alte Straßenzüge in Flussnähe erhalten geblieben sind. Zum Mittag gibt es Piroggen, erst herzhafte, dann süße – am Ende zu viele, denn anstatt eines Tellers mit gemischter Quark- und Himbeerfüllung erhalten wir jeweils einen. </p>
<p>Den gesamten Nachmittag schlendern wir durch die Gassen und Straßen der polnischen Hauptstadt, Mihal zeigt sein ganzes Reiseführerkönnen. Bevor es dunkel wird, verabschieden wir uns von ihm und arbeiten noch ein paar seiner Sightseeing-Tipps ab. Das kalte Abendbrot besorgen wir im Supermarkt, ehe es für alle früh ins Bett geht. Krzysztof räumt extra für uns sein Schlafzimmer.</p>
<p>Eine der ersten U-Bahnen der blauen (und einzigen) Linie bringt uns zum Hauptbahnhof. Schon um fünf müssen wir aus den bequemen Federn, um den Zug zu bekommen und die Tickets zu kaufen. Mit dem Berlin-Warschau-Express geht es entgegen der Namensrichtung zurück nach Deutschland. Am Endhalt Gesundbrunnen werden wir dann von asiatischen Tagestouristen gefragt, was man denn neben der Berliner Mauer noch so anschauen könne – da hat sich ja die fast sechsstündige Anfahrt sehr gelohnt…</p>
<p>Wie immer wenn ich von Berlin gen Süden trampen will, ist auch diesmal die Tankstelle am Nikolasee die erste Wahl. Die ist zwar grade im Umbau, doch schon der zweite angesprochene Fahrer fährt uns bis nach Thüringen. Der Rest ist reine Formsache.</p>
<p>Nach zwei Tagen Erholung und großer Wäsche in Jena erreichen wir am Dienstagabend, genau zwei Wochen nach dem Start unserer Reise, wieder unseren Ausgangspunkt: München. Zwar ist ein Parkplatz kurz vor den Toren der Stadt relativ schnell erreicht, leider hält dort aber nahezu kein Autofahrer. Das wir dort überhaupt stranden, ist der Sprachbarriere geschuldet, denn wir verstehen zwar, dass unser italienischer Fahrer bereits in Jena war und deutsches Essen mag, doch wir können ihn nicht dazu bringen uns in der Nähe des öffentlichen Nahverkehrs herauszulassen. So haben wir erst nach längerer Wartezeit das Glück, das sich jemand unser erbarmt und zu einem nicht mehr allzu weit entfernten S-Bahnhof bringt. Aber wie so oft ist das Ende gut, und somit auch alles! </p>
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