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	<title>unblogbar.org &#187; Arbeit</title>
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	<description>Das persönliche Blog von Marco Fieber</description>
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		<title>Wir haben feldgeforscht</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Oct 2011 08:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Kaukasien]]></category>
		<category><![CDATA[Studienreise]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausgeschlafen nach der ersten Nacht zurück in Tbilissi und frisch geduscht ist nun endlich Zeit sowie vor allem ein Internetanschluss vorhanden, um die letzten Wochen in Kachetien zu rekapitulieren. Untergebracht waren wir in einem Gästehaus der evangelischen Kirche in Kwareli, einem rund 9.000 Einwohner großen Weinstädtchen. Jeweils rund eine Woche fuhren wir dann Tag für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5634.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1231" title="_DSC5634" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5634.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
Ausgeschlafen nach der ersten Nacht zurück in Tbilissi und frisch geduscht ist nun endlich Zeit sowie vor allem ein Internetanschluss vorhanden, um die letzten Wochen in Kachetien zu rekapitulieren. Untergebracht waren wir in einem Gästehaus der evangelischen Kirche in <a href="http://maps.google.de/maps?saddr=41.941489,45.820194&amp;hl=de&amp;ll=41.949277,45.82346&amp;spn=0.051962,0.110378&amp;sll=41.941553,45.82037&amp;sspn=0.006496,0.013797&amp;vpsrc=6&amp;mra=mift&amp;mrsp=0&amp;sz=16&amp;t=h&amp;z=13">Kwareli</a>, einem rund 9.000 Einwohner großen Weinstädtchen. Jeweils rund eine Woche fuhren wir dann Tag für Tag in die nur wenige Fahrminuten entfernten Dörfer <a href="http://maps.google.de/maps?saddr=41.910549,45.917737&amp;hl=de&amp;sll=41.909304,45.918775&amp;sspn=0.012999,0.027595&amp;vpsrc=0&amp;mra=mift&amp;mrsp=0&amp;sz=15&amp;t=h&amp;z=15">Chantliskure</a> und <a href="http://maps.google.de/maps?saddr=41.897294,45.934517&amp;hl=de&amp;sll=41.896943,45.94255&amp;sspn=0.013001,0.027595&amp;vpsrc=0&amp;mra=ps&amp;t=h&amp;z=15">Zinobiani</a>. Obwohl die zwei Siedlungen nur wenige Kilometer auseinanderliegen, könnten sie unterschiedlicher nicht sein:<br />
<strong><span id="more-1218"></span></strong><br />
Chantliskure wird fast aussschließlich von muslimischen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transhumanz">Transhumanz</a> ausübenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Awarische_Sprache_%28Kaukasus%29">Awaren</a> bevölkert, die sehr enge verwandtschafliche Beziehungen innerhalb des Dorfes und nach Dagestan pflegen. Vor dem Schließen der georgisch-russischen Grenze konnte man in einem Tagesmarsch über die Berge dorthin wandern.  In Zinobiani hingegen leben die christlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Udisch">Uden</a>, die kaum noch ihre Muttersprache sprechen.  Sie haben sich in Georgien in die Gesellschaft integriert, so haben sie nicht nur mehrheitlich einen georgischen Namen angenommen, vor allem die Jüngeren sprechen aussschließlich nur noch georgisch. Auch sind viele Kinder in die Hauptstadt oder sogar das Ausland gegangen.</p>
<p>Das Awarische wie das Udische gehören aber zur gleichen Sprachgruppe der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nordostkaukasische_Sprachen">Nordostkaukasischen Sprachen</a>.  Soviel zur Theorie, die Praxis war deutlich spannender, obwohl die Bilder naturgemäß nur wenig von der Herzlichkeit und Offenheit der Menschen dort zeigen können. In beiden Dörfern wurden wir &#8211; trotz unseres manchmal großen Arbeitsumfangs (manchmal brauchten wir fünf Stunden zum Ausfüllen eines Fragebogens, was nicht nur unsere Ausdauer, sondern vor allem die der Leute strapazierte) &#8211; mit Essen und Getränken umsorgt, die Familiengeschichten wurden uns offen gelegt oder wir durften auf Pferden. Zum Teil fühlte man sich am Ende sogar fast als Familienmitglied.</p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4418.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1220" title="_DSC4418" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4418.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Am Ende des Sommers werden die Schafe geschoren. Nicht nur alle Familienmitglieder, sondern auch die Nachbarn packen mit an. Am Abend wird dann ein kleines Fest für alle Helfer organisiert.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4624.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1221" title="_DSC4624" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4624.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Je mehr Schafe ein Hirte oder eine Familie besitzt, desto höher ist das Prestige. Auf dem Markt werden die lebenden Tiere für 120 Lari angeboten.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4841.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1222" title="_DSC4841" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4841.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure:  Zusammen mit zwei älteren Frauen wird der Fragebogen ausgefüllt. Dieser weit über 100 Bezeichnungen, die in der jeweiligen Muttersprache abgefragt werden müssen. Als Übersetzungssprache dient meistens das Georgische, manchmal Russisch.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4892.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1223" title="_DSC4892" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4892.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Besprechung</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4923.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1224" title="_DSC4923" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC4923.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Frisches Schafsfleisch wird für die Gäste &#8211; uns &#8211; aufgepießt und gegrillt.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5119.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1225" title="_DSC5119" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5119.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Eine vollgepackte Tafel wird uns aufgetischt, nur der gastgebende Mann nimmt mit uns Platz. Er sagt einen Toast und wir lassen uns das frisch gegrillte Schafsfleisch, Brot und Gemüse schmecken. Die Leute leben zwar in sehr bescheidenen Verhältnissen, aber jeder Gast wird fürstlich behandelt. Manchmal ist es schwer das anzunehmen, aber eine Absage würde die Menschen schwer kränken.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5168.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1226" title="_DSC5168" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5168.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Unser Professor, Elguja Dadunashvili, beim Gespräch mit dem Besitzer der Schafsherde (Mitte) und weiteren Helfern.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5387.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1227" title="_DSC5387" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5387.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Man erkundigt sich nach dem Weg.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5523.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1228" title="_DSC5523" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5523.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Mittagstisch bei einer awarisch-russischen Familie.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5555.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1229" title="_DSC5555" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5555.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Anfertigen des Stammbaums der Familie &#8211; deutlich umfangreicher als meiner&#8230;</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5618.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1230" title="_DSC5618" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5618.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Im Gespräch mit Kristina, Tochter einer Russin und eines Awaren. Als eine von wenigen im Dorf ist sie Christin, sie war sogar für drei Jahre in einem babtistischen Internat in der Ukraine. </em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5638.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1232" title="_DSC5638" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5638.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Etienne und Sopio machen Pause vor der Moschee.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5660.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1233" title="_DSC5660" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5660.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Beim Freitagsgebet, welches hauptsächlich von jungen Muslimen besucht wurde.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5771.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1234" title="_DSC5771" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5771.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><em>Chantsliskure: Mittagstisch beim Mullah.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5817.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1235" title="_DSC5817" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC5817.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Chantliskure: Abgleich der Fragebögen mit dem Rektor der Dorfschule und einem weiteren Dorfbewohner.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6236.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1236" title="_DSC6236" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6236.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Zinobiani: Ausfüllen eines Fragebogens, diesmal aber auf udisch.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6379.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1237" title="_DSC6379" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6379.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em><a href="http://maps.google.de/maps?saddr=41.911204,45.952249&amp;hl=de&amp;ll=41.910278,45.955617&amp;spn=0.006499,0.013797&amp;sll=41.910964,45.952013&amp;sspn=0.006499,0.021973&amp;vpsrc=6&amp;mra=mift&amp;mrsp=0&amp;sz=16&amp;t=h&amp;z=16">Tivi</a>: Pause im Mittelpunkt des kreisförmig angelegten Dorfprojektes für adjarische Flüchtlinge. Das das Projekt kläglich gescheitert ist, zeigen nicht nur die Bauruinen, sondern auch der Umstand, dass Kühe auf dem Platz grasen, der eigentlich als Friedhof vorgesehen war.</em></p>
<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6559.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1238" title="_DSC6559" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/10/DSC6559.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
<em>Zinobiani: Kartografierung jedes einzelnen Hauses des Dorfes mit Hilfe einer udischen Lehrerin in der Dorfschule. </em></p>
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		<title>Gogol Bordello auf der Kulturarena</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/08/gogol-bordello-auf-der-kulturarena/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Aug 2011 13:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Jena]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur die diesjährige Kulturarena geht diese Woche zu Ende, auch meine Zeit in Jena. Quasi als (erst einmal) letzte Amtshandlung durfte ich mich für das Akrützel in den Fotograben der Gypsy-Punker von Gogol Bordello stürzen. Ein wahnsinnig energiegeladenes Konzert, dass auch das ein oder andere Tanzbein der älteren Jenenser zum schwingen brachte. Die Jugend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061392493/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6182/6061392493_2b015a1925_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
Nicht nur die diesjährige Kulturarena geht diese Woche zu Ende, auch meine Zeit in Jena. Quasi als (erst einmal) letzte Amtshandlung durfte ich mich für das <a href="http://www2.uni-jena.de/akruetzel/?p=3339">Akrützel</a> in den Fotograben der Gypsy-Punker von Gogol Bordello stürzen. Ein wahnsinnig energiegeladenes Konzert, dass auch das ein oder andere Tanzbein der älteren Jenenser zum schwingen brachte. Die Jugend dankte es der international besetzten New-Yorker Band mit Circle Pits und Pogos.<br />
<strong><span id="more-1113"></span></strong><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061918658/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6065/6061918658_855bbc2600_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061992356/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6084/6061992356_a3ed6d933e_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061858048/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6075/6061858048_e57d9cc87b_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061349371/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6188/6061349371_79cba37918_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061328895/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6206/6061328895_b09b69ff16_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061409641/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6202/6061409641_1c38185c55_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061866252/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6088/6061866252_cb93ce3c65_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6062007906/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6082/6062007906_c72b8f1933_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061835134/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6061/6061835134_cc2cb59c30_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Gogol Bordello von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/6061465391/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6203/6061465391_54757cbe49_b.jpg" alt="Gogol Bordello" width="700" height="465" /></a></p>
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		<title>„Die Zukunft hat eine lange Vergangenheit“Die Schwulenbewegung in Deutschland</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/07/%e2%80%9edie-zukunft-hat-eine-lange-vergangenheit%e2%80%9cdie-schwulenbewegung-in-deutschland/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 09:59:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>

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		<description><![CDATA[CC BY-SA Shizhao (Wikimedia) Der deutsche Außenminister und der Bürgermeister von Berlin stehen offen dazu, dass sie schwul sind. Verstecken muss sich dafür heute zum Glück niemand mehr, doch das war nicht immer so. Bis Ende der 1960er Jahre wurden Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt und angeklagt. Ludwig Meyer war während der Nazi-Diktatur doppelt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a href="http://es.wikipedia.org/wiki/Archivo:Gay_Pride_at_Christopher_Street_Parade_Berlin.jpg" title="Gay Parade CSD Berlin 2002"><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a3/Gay_Pride_at_Christopher_Street_Parade_Berlin.jpg" alt="Schwulenbewegung" width="700" height="538" /></a><br />
<em><a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" title="Creative Commons">CC BY-SA</a> Shizhao (Wikimedia)</em></p>
<p><strong>Der deutsche Außenminister und der Bürgermeister von Berlin stehen offen dazu, dass sie schwul sind. Verstecken muss sich dafür heute zum Glück niemand mehr, doch das war nicht immer so. Bis Ende der 1960er Jahre wurden Menschen wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt und angeklagt. </strong></p>
<p>Ludwig Meyer war während der Nazi-Diktatur doppelt stigmatisiert – als Jude und Homosexueller. „Als Schwuler war er ins KZ gekommen und hatte drei Lager überlebt“, erzählt der Geschichtsforscher und Schwulenaktivist Rainer Hoffschildt, der das Leben Meyers rekonstruiert hat.<br />
<strong><a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/prj/drj/top/bew/de7953848.htm">weiterlesen »</a></strong></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Gemeinsam in einem Boot. Eine Deutsch-Russische Ausfahrt</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/07/gemeinsam-in-einem-boot-eine-deutsch-russische-ausfahrt/</link>
		<comments>http://unblogbar.org/2011/07/gemeinsam-in-einem-boot-eine-deutsch-russische-ausfahrt/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2011 08:05:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/26831319?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="700" height="394" frameborder="0"></iframe></p>
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		<title>11. Petersburger Dialog in Hannover</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Jul 2011 13:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es folgt ein, natürlich rein subjektiver, Einblick in den täglichen Politikwahnsinn und der Rückblick auf ein paar lustige Stunden. Dienstag, 19. Juli 2011. Fast zwei Stunden vor dem eigentlichen Fototermin der Jugendparlamentarier zusammen mit Merkel und Medwedew musste man bereits durch den Sicherheitscheck durch sein. Zwar gab es im dahinterliegenden Pressebereich Kaffee und (trockenen) Kuchen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970127030/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6144/5970127030_c8ddbb8ece_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
Es folgt ein, natürlich rein subjektiver, Einblick in den täglichen Politikwahnsinn und der Rückblick auf ein paar lustige Stunden. Dienstag, 19. Juli 2011. Fast zwei Stunden vor dem eigentlichen Fototermin der Jugendparlamentarier zusammen mit Merkel und Medwedew musste man bereits durch den Sicherheitscheck durch sein. Zwar gab es im dahinterliegenden Pressebereich Kaffee und (trockenen) Kuchen, aber keinen Strom. Das wurde natürlich umgehend behoben, damit Menschen von DPA bis RTL ihr Zeug schnellstmöglich in die Redaktionen senden konnten. Alleine bewegen durfte man sich aber nicht &#8211; abgesehen vom Gang zum Klo. Immer mit einer Hostess im Schlepptau wurde die Fotographenmeute von einem neuralgischen Punkt zum nächsten chauffiert.<br />
<strong><span id="more-1056"></span></strong><br />
Hinter einem roten Kordelband vor einer hässlichen Treppe, auf der später die &#8220;wichtigen&#8221; Menschen stehen sollten, und vor einem noch hässlicheren Gebäude durften sich die Fotographen postieren. Während die deutschen Kollegen die mehr als halbstündige Wartezeit beim Gruppenfoto zu überbrücken versuchten, indem sie über die mitgebrachte und daheimgelassene Fototechnik fachsimpelten, nutzten die russischen Journalisten die Zeit, um Fotos mit Blumen im Park zu machen. Als dann die zwei Staatschefs endlich kamen, konnte man den Auslöser gar nicht so schnell drücken, wie sie schon wieder weg waren &#8211; um die 30 Sekunden nahm man sich für die Nachwuchsparlamentarier Zeit. Immerhin, denn man musste ja schnell zum Abschlussplenum. Parallel zu den &#8220;wichtigen&#8221; Menschen rannte die Presse durch das Restaurant, um ja noch vor den Politikern im großen Saal zu sein. Dort auf dem Podium zeigt sich Merkel eher wenig gut gelaunt. Auf konkrete Maßnahmen mochte sie sich auch nicht festnageln, beispielsweise in der Visa-Frage. Sie schien unter argem Streß zu stehen, der Sommerurlaub wartete ja. Vielleicht hat sie aber schon in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wahl_zum_18._Deutschen_Bundestag">zwei Jahren</a> wieder mehr Zeit zum entspannen&#8230;<br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970121744/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6014/5970121744_a36f5d156c_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970128882/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6135/5970128882_d7313fafb3_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5969573183/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6010/5969573183_e6e9873477_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970132652/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6139/5970132652_af3d4716c7_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970134508/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6001/5970134508_1705b0acd2_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970138616/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6150/5970138616_9e3d9ce54f_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5969582923/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6124/5969582923_5f4f44ea89_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970144418/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6132/5970144418_6de9cc424b_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5969592853/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6136/5969592853_a5d9758edc_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5969595709/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6124/5969595709_c4b95b91b5_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970159102/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6130/5970159102_b3e4b77dbf_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a><br />
<a title="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5970163138/"><img src="http://farm7.static.flickr.com/6143/5970163138_8fedae5dec_b.jpg" alt="11. Petersburger Dialog 2011 in Hannover" width="700" height="464" /></a></p>
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		<title>Veröffentlichungen in Russland</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/07/veroffentlichungen-in-russland/</link>
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		<pubDate>Mon, 11 Jul 2011 13:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Tschernobyl-Fotos sind nach wie vor sehr gefragt. Nachdem sie bisher &#8211; neben Illustrationen für meine Artikel &#8211; bereits von der Grünen Jugend Saar, vom L&#8217;Internaute Magazin oder von MitOst Hamburg genutzt wurden, bin ich heute auf eine neue Veröffentlichung gestoßen. In der Aprilausgabe des, nach eigenen Angaben, sozialen und politischen Magazins &#8220;Соль&#8221; (auf deutsche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/07/veröffentlichungen_Tschernobyl.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-1027" title="veröffentlichungen_Tschernobyl" src="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/07/veröffentlichungen_Tschernobyl.jpg" alt="" width="700" height="466" /></a><br />
Meine Tschernobyl-Fotos sind nach wie vor sehr gefragt. Nachdem sie bisher &#8211; neben Illustrationen für <a href="http://context.lupe-ev.de/index.php?option=com_content&#038;task=view&#038;id=148&#038;Itemid=71">meine</a> <a href="http://www.goethe.de/ins/ru/lp/prj/drj/leb/uui/de5943031.htm">Artikel</a> &#8211; bereits von der <a href="http://unblogbar.org/wp-content/uploads/2011/07/gr%C3%BCne_jugend_saar.jpg">Grünen Jugend Saar</a>, vom <a href="http://www.linternaute.com/actualite/magazine/lieux-interdits-et-secrets/ville-devastee.shtml">L&#8217;Internaute Magazin</a> oder von <a href="http://www.mitost-hamburg.de/aktuell/?tx_ttnews[backPid]=3&amp;tx_ttnews[tt_news]=34&amp;cHash=ae8ee6de6ec216f442104039d80a4369">MitOst Hamburg</a> genutzt wurden, bin ich heute auf eine neue Veröffentlichung gestoßen.<br />
<strong><span id="more-1026"></span></strong><br />
In der <a href="http://issuu.com/saltt/docs/saltmagazine6">Aprilausgabe</a> des, nach eigenen Angaben, sozialen und politischen Magazins &#8220;Соль&#8221; (auf deutsche &#8220;Pointe&#8221; bzw. &#8220;Salz&#8221;) aus Perm erschien ein mehrseitiger Bericht über einen der Redakteure hinter <a href="http://pripyat.com/">pripyat.com</a> (ab S.26). Der Artikel des in einer Auflage von 10.000 gedruckten Journals ist allerdings nicht mit den Fotos der recht populären Plattform aufgemacht, sondern teilweise mit ganzseitigen Fotos von mir &#8211; das ehrt mich natürlich. Flickr macht es möglich, allerdings wäre es nett gewesen wenigstens kurz nachzufragen, ob ich denn damit einverstanden bin. Aber es wäre ja nicht das <a href="http://unblogbar.org/2009/09/das-war-interra-09/">erste Mal</a>, dass die russischen Medien das mit dem Urheberrecht nicht allzu ernst nehmen.</p>
<p>Das aber auch in Russland andere Wege beschritten werden, zeigt die Anfrage des &#8220;Institus für Nuklearsicherheit der Akademie der Wissenschaften (IBRAE)&#8221;. Bereits im März erhielt ich eine Mail mit der Anfrage eine paar Fotos für eine <a href="http://www.ibrae.ac.ru/images/stories/ibrae/directions/chernobyl_25.pdf">Dokumentation</a> zum 25. Jahrestag der Tschernobyl-Katastrophe nutzen zu dürfen. Нет проблем!</p>
<p>Alle Fotos der zwei Reisen in die Zone sind bei Flickr zu finden (<a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/sets/72157607642932932/with/2904994741/">2008</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/sets/72157621948559831/with/4306595967/">2009</a>).</p>
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		<title>Lichtermeer am Elbufer</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/06/lichtermeer-am-elbufer/</link>
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		<pubDate>Sun, 05 Jun 2011 15:13:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, zur Eröffnung des 33. Evanglischen Kirchentages, gab es am Dresdner Elbufer ein imposantes Lichtermeer beidseits des Flußes zu bestaunen. Tausende Menschen, tausende Kerzen und damit kaum ein Durchkommen. Das Ereignis war, abgesehen von wenigen Minuten beim Prinzen-Konzert, der einzige Veranstaltungspunkt der Kirchentage, den ich besuchte. Ehrlich gesagt konnte ich dem religösen &#8220;Event&#8221; auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5800296314/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2715/5800296314_62fcc8d765_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a><br />
Am Mittwoch, zur Eröffnung des 33. Evanglischen Kirchentages, gab es am Dresdner Elbufer ein imposantes Lichtermeer beidseits des Flußes zu bestaunen. Tausende Menschen, tausende Kerzen und damit kaum ein Durchkommen. Das Ereignis war, abgesehen von wenigen Minuten beim Prinzen-Konzert, der einzige Veranstaltungspunkt der Kirchentage, den ich besuchte. Ehrlich gesagt konnte ich dem religösen &#8220;Event&#8221; auch nicht allzuviel abgewinnen, auch wegen der Menschenmassen in den öffentlichen Verkehrsmitteln und in der Dresdener Altstadt. Aber der Hauptpunkt warum ich in der sächsischen Landeshauptstadt war, war auch die Standbetreuung von <a href="http://www.lphr.org/">Libereco</a> (Fotos dazu gibts <a href="https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150205628334125.319689.270934489124">hier</a>). Das war durchaus unterhaltsam, da einerseits viele Belarus- und Menschenrechtsinteressierte zu uns kamen, andererseits auch wegen der krassen Unkenntnis um die geografische Lage des Landes.<br />
<strong><span id="more-991"></span></strong><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5799732007/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2367/5799732007_7930e41c8c_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5800274870/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3526/5800274870_9a99f68cae_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5800315712/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2248/5800315712_6ea9f899c3_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5799787585/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2516/5799787585_5bfdd9d7f9_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5800384168/"><img src="http://farm3.static.flickr.com/2141/5800384168_d4c779eb68_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="Lichtermeer Dresden von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5800394166/"><img src="http://farm4.static.flickr.com/3614/5800394166_c67bde7a3e_b.jpg" alt="Lichtermeer Dresden" width="700" height="465" /></a></p>
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		<title>Neues To4ka-Treff Intro</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/05/neues-to4ka-treff-intro/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 21:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Filme]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr Arbeit für 6 Sekunden als es vielleicht aussieht. Aber jeder der über 80 grünen Kreise musste einzeln bewegt werden und bekam seine eigene Bewegungsbahn. Aber immerhin hat alles genauso funktioniert, wie ich es mir gedacht habe. Animiert mit Flash, Geschnitten und mit Übergängen versehen in Premiere Pro &#8211; alles in Full-HD, also mit einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/24286455" width="700" height="394" frameborder="0"></iframe><br />
Mehr Arbeit für 6 Sekunden als es vielleicht aussieht. Aber jeder der über 80 grünen Kreise musste einzeln bewegt werden und bekam seine eigene Bewegungsbahn. Aber immerhin hat alles genauso funktioniert, wie ich es mir gedacht habe. Animiert mit Flash, Geschnitten und mit Übergängen versehen in Premiere Pro &#8211; alles in Full-HD, also mit einer Auflösung von 1920&#215;1080 Pixeln. Vielleicht bastelt ja jemand ein nettes Jingle dazu&#8230;?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Ich kieke, staune, wandle mir&#8221;</title>
		<link>http://unblogbar.org/2011/04/ich-kieke-staune-wandle-mir/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 20:29:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Neuigkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwegs]]></category>

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		<description><![CDATA[Von vergangenen Donnerstag bis zum heutigen Sonntag hatte ich die Ehre ein Seminar zum Thema &#8220;Stadtentwicklung in Berlin&#8221; der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Jungen Presse Berlin fotografisch zu begleiten. Als Produkt soll daraus eine Zeitung entstehen, die mit Beiträgen gefüllt wird, welche ebenfalls in den vier Tagen entstanden. Viel Arbeit könnte man meinen &#8211; doch zumindest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585869733/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5015/5585869733_c2329a4816_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
Von vergangenen Donnerstag bis zum heutigen Sonntag hatte ich die Ehre ein Seminar zum Thema &#8220;Stadtentwicklung in Berlin&#8221; der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Jungen Presse Berlin fotografisch zu begleiten. Als Produkt soll daraus eine Zeitung entstehen, die mit Beiträgen gefüllt wird, welche ebenfalls in den vier Tagen entstanden. Viel Arbeit könnte man meinen &#8211; doch zumindest ich hatte dann doch mehr freie Zeit als gedacht. Ne runde Sache, wa! Denn die Referenten waren gut gewählt, die Themen vielfältig und die tiefengreifenden Einblicke in die Hauptstadt neu.<br />
<strong><span id="more-921"></span></strong><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585638103/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5052/5585638103_868bb38cee_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585618757/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5182/5585618757_d3afba7ed3_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585629477/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5263/5585629477_c3236faec8_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5586263592/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5259/5586263592_1231c4f163_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="1055" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5586314990/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5068/5586314990_2cb5df7c40_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5586355650/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5296/5586355650_57ce00c5ef_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585850641/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5177/5585850641_bf674c1c8c_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585888713/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5292/5585888713_9b8cc6bbb6_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="1054" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5585910851/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5264/5585910851_c5271f70c3_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a><br />
<a title="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot; von Marco Fieber bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/5586530004/"><img src="http://farm6.static.flickr.com/5067/5586530004_708d7cf40c_b.jpg" alt="&quot;Ich kieke, staune, wandle mir&quot;" width="700" height="465" /></a></p>
<p><strong>Weitere Fotos: <a href="http://www.flickr.com/photos/marcofieber/sets/72157626420548766/">hier</a></strong></p>
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		<title>Gebete in der Zahnarztpraxis</title>
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		<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 09:39:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[© Mohammad Khedmati &#8220;Gebete in der Zahnarztpraxis &#8211; Islamisches Leben in Jena (Teil 1)&#8221;, erschienen in Akrützel Nr. 290 Ahmed und Asil begrüßen sich wie Freunde, die sich lange nicht gesehen haben. Doch eigentlich haben sie fast jeden Tag zusammen Seminare. Beide studieren Deutsch als Fremdsprache und möchten ihren Master in Jena erlangen. Und beide [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;"><a title="Happy Ramadan                                                 رمضان مبارك von khedmati bei Flickr" href="http://www.flickr.com/photos/khedmati/4880496644/"><img src="http://farm5.static.flickr.com/4134/4880496644_5f00af924d_b.jpg" alt="Happy Ramadan                                                 رمضان مبارك" width="700" height="927" /></a><br />
<em>© Mohammad Khedmati</em></p>
<p><em>&#8220;Gebete in der Zahnarztpraxis &#8211; Islamisches Leben in Jena (Teil 1)&#8221;, erschienen in Akrützel Nr. 290</em></p>
<p>Ahmed und Asil begrüßen sich wie Freunde, die sich lange nicht gesehen haben. Doch eigentlich haben sie fast jeden Tag zusammen Seminare. Beide studieren Deutsch als Fremdsprache und möchten ihren Master in Jena erlangen. Und beide sind Muslime, zwei von hunderten in der Studentenstadt, denn die Mehrzahl der Teilnehmer des in wenigen Minuten beginnenden Freitagsgebets sind ausländische Studenten. Noch nicht allzu viele von ihnen haben sich heute in der Jenaer Moschee am Ende der Wagnergasse eingefunden. Vereinzelte arabische, englische und deutsche Wortfetzen sind in den Räumen der ehemaligen Zahnarztpraxis zu hören. Weitere Muslime kommen nach und nach in den Gebetsraum, verbeugen sich zweimal, und setzen sich zu den anderen auf den Teppichboden. Es ist schon längst 13 Uhr und die Predigt sollte beginnen, doch der Imam wartet noch. Es sei zwar besser die Gebetszeit genau einzuhalten, aber in Jena sei man da flexibel. „Wir sind hier ein bisschen toleranter, denn bei den großen Moscheen wird der genaue Zeitpunkt je nach Sonnenstand geändert“, erzählt Asil. Im Falle von Jena sei das einfach praktischer, denn der größte Teil der Betenden besteht neben den Studenten aus Doktoranden, Wissenschaftlern oder Angestellten, sodass man die Gebetszeit auf die Mittagspause gelegt hat. „Ich bin daran gewöhnt zu dieser Zeit in die Moschee zu gehen, ich kann also in der Pause das Gebet verrichten und gehe danach wieder zur Arbeit oder an die Uni“, erklärt der aus Usbekistan stammende Asil.<br />
<strong><span id="more-779"></span></strong><br />
<strong>Koranverse zur Einleitung</strong></p>
<p>Zu Beginn des Freitagsgebets trägt der Imam die Koranverse fast singend vor. Spätestens jetzt fühlt man sich in den Orient versetzt. Alle Betenden hören dem Imam aufmerksam zu. Frauen sind nicht unter den Anwesenden, sie beten aus religiösen, aber auch aus Platzgründen in einem Nebenraum, wohin per Lautsprecher das vom Imam Gesagte übertragen wird. Anschließend beginnt eine Predigt, die nur beim Freitagsgebet anstelle des obligatorischen Mittagsgebets vorgetragen wird. Meistens, so auch heute, hält diese der Vereinsvorsitzende des Islamischen Zentrums Jena, welchem auch die Moschee angehört. Zum Leidwesen von Asil, der nur wenige Worte arabisch versteht, referiert Ali Elasfceur in der‚Sprache des Korans. Andere Imame, erzählt Asil später, übersetzen die Chutba, den gesonderten Vortrag am Freitag, auch ins Englische oder Deutsche. Elasfceur erzählt, dass er schon lange in Jena ist. Dem studierten Maschinenbauer zufolge haben die Studenten aber nie Zeit, weswegen sich unter der Woche in der Regel nur zehn Betende einfinden.</p>
<p>Abgesehen vom obligatorischen Freitagsgebet muss man die vorgeschriebenen fünf Gebete pro Tag nicht in der Moschee abhalten. Allerdings sind die wenigsten Betenden auch Vereinsmitglieder. Seit 1999 gibt es diesen schon in Jena, nach dem Umzug aus der Knebelstraße vor ein paar Jahren werden die neuen Räume als Gotteshaus genutzt. Die sunnitische Moschee dient auch als Treffpunkt, um mit anderen Gläubigen in Kontakt zu kommen. „Es ist ein Querschnitt durch die islamische Welt: hier gibt es viele Araber, einige Pakistani, Chinesen, Inder, Tschetschenen, aber auch drei, vier Deutsche“, so Salah Azaza, der aus Tunesien stammende stellvertretende Vorsitzende. Der Verein richtet sich vorrangig an Muslime, beispielsweise organisiert er eine Koranschule für Kinder, Tajweed-Unterricht für Männer, also das Erlernen der Rezitation des Korans, sowie Arabisch-Kurse für alle Interessierten. „Auch speziell für Frauen“, wie Elasfceur betont. Die Moschee steht immer offen, jederzeit sind auch Nichtmuslime willkommen, wie der Vereinsvorsitzende hervorhebt. Einen herausragenden Anlass bietet der auf den 3. Oktober gelegte bundesweite „Tag der offenen Moschee“. Mit dem bewusst gewählten Termin am Tag der Deutschen Einheit wollen die Muslime Integration und ihre Verbundenheit mit der Gesamtbevölkerung zum Ausdruck bringen. Im vergangenen Jahr kamen zwar nur einige Besucher, schildert Elasfceur, „aber wir hatten auch nicht groß Werbung gemacht“.</p>
<p>Für Asil war es, als er im Oktober 2009 nach Jena kam, noch nicht selbstverständlich in die Moschee zu gehen, da er die Religion bis dahin nicht so ernst genommen hatte. „Ich bin zwar Moslem, aber den Ritualen konnte ich aus Zeitmangel nicht nachgehen.“ Das Studium in Deutschland biete für ihn weitaus mehr Freizeit, die dann auch für das etwa zehnminütige Gebet genutzt werden könne. Asil war auch etwas skeptisch, als er nach Deutschland kam, denn er bestätigt, dass auch er etwas Angst wegen des schlechten Bildes des Islam und des Generalverdachts in Europa hatte und sich deshalb am Anfang von der islamischen Gemeinschaft fern hielt. Mit der Zeit hat er viele Leute wie seinen Kommilitonen Ahmed kennen gelernt und ist dann auch zur Moschee gekommen. Mittlerweile fragt der normalerweise an einer sudanesischen Uni arbeitende Ahmed nur noch: „Kommst du mit in die Moschee – ja oder nein?“</p>
<p><strong>Leichte Entscheidung</strong></p>
<p>Für Asil fällt die Antwort dann ganz pragmatisch aus: „Wenn ich ein Seminar während der Gebetszeit verlassen müsste, dann könnte ich ja etwas Wichtiges verpassen.“ Die Uni geht also vor. Zudem erlauben auch die Gebetsvorschriften eine freiere Auslegung. „Da ich verheiratet bin, bete ich meistens zu Hauseoder wenn ich zwei Gebete verpasst habe, kann ich die in der Moschee zusammen nachholen“, erläutert Asil den Ablauf. Das wichtigste sei aber letztlich, „dass einen die Religion nicht belastet, denn sie sollte einem das Leben ja eher leichter machen.“ Zumindest beim Freitagsgebet macht die Uni die Entscheidung einfach – denn an diesem Tag haben Asil wie Ahmed keine Seminare.</p>
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