Springe zum Inhalt →

Der Iran – Ein Reisebericht in fünf Akten

Würde der Iran in Osteuropa liegen, so wäre ich dort vermutlich nicht nur einmal in irgendeiner Bahnhofsspelunke oder Innenstadtkneipe versackt. Denn sooft wie nie zuvor wurde ich angesprochen, in Gespräche verwickelt und schlussendlich auf einen Tee eingeladen. Es blieb natürlich beim Tee, denn in der islamischen Republik herrscht selbstverständlich Alkoholverbot.

„Hello, welcome to Iran!“, entgegnet es einem auf dem Weg zum Basar, in der Metro oder einfach beim Spaziergang durch die Stadt. Die Menschen sind neugierig und aufrichtig interessiert, warum man denn ausgerecht ihr Land bereist. Sie stellen Fragen, ich frage ebenso neugierig zurück, um die gängigen Stereotypen und Vorurteile für mich zu bestätigen oder zu widerlegen. Mein schwammiges Iran-Bild wurde schärfer und Mutmaßungen, die ich davor im Kopf hatte ob der Ein- und Ansichten der Perser bekamen Konturen. Aber ich war natürlich auf keinem wissenschaftlichen Unterfangen dort, ich machte einfach Urlaub. Und ich fühlte mich sehr wohl. Das fällt einem auch nicht schwer, erst recht nicht, wenn man hinter die „Fassaden“ blicken kann, die faszinierend und anziehend wie aus 1000 und einer Nacht wirken.

Soweit mein erster, überschwänglicher Eintrag nach meiner Ankuft zurück in Tbilissi. Um das Erlebte möglichst breit darszutellen, was vermutlich viele interressiert, werde ich meinen Reisebericht in fünf Akten online gehen lassen. Los geht’s am morgigen Montag mit der Visabeschaffung…

1. Die Visabeschaffung
2. Die Hinreise
3. Die Hauptstadt
4. Die Hälfte der Welt
5. Die Rückreise

Beitrag abgelegt unter: Backpacking Fotos Georgien Iran Neuigkeiten Unterwegs

2 Kommentare

  1. Georg

    Ich war selbst dort gewesen und habe mit http://www.persepolisreisen.de/ eine Busrundreise gemacht.
    Kann ich nur weiterempfehlen.

    Vielen Dank
    Georg

  2. Ich war vor ca. 4 Jahren selbst im Iran (mit einer Reisegruppe von der Uni) und habe genau die gleiche Erfahrung gemacht: Man fällt halt als Tourist auf (es gibt ja dort nicht so viele, obwohl es das Land absolut verdient hätte!) und wird überall angesprochen. Der große, blonde Mann in unserer Gruppe wurde häufig um ein Foto mit der Familie gebeten. 🙂
    Bin jedenfalls überaus gespannt auf deinen Reisebericht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.